„Tag der offenen Gärten“: Besuch hinter fremden Zäunen

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Ein duftendes Rosenkleinod präsentierte Jochen Althoff an der Hoffmeisterstraße den Besuchern im Rahmen des „Tags der offenen Gärten“.

Mellen/Balve - Im Rahmen der "Offenen Gärten im Ruhrbogen" luden am Sonntag vier Balver Hobbygärtner Besucher zu einer Besichtigung ihrer  liebevoll gepflegten Grundstücke ein.

Feige, Apfel, Rose und auch Wein – diese und andere Pflanzen, die in der Bibel beschrieben werden, finden sich im Bibelgarten der Familie Guth-Mindhoff wieder. Von 1997 bis 2006 von den Vorbesitzern als Bauerngarten mit Rosen angelegt, entstand danach die Idee, hier etwas Neues mit biblischem Ursprung zu schaffen. Zu sehen war die gesamte Gartenanlage am Sonntag im Rahmen der „Offenen Gärten im Ruhrbogen“, der vom Touristikbüro Balve mitorganisiert wurde.

Viele Details gab es in den Gärten zu bestaunen.

Heike und Klaus Guth-Mindhoff informierten gerne über ihre Kräuterbeete, die sich einige Besucher auch als eigene Anlage vorstellen konnten. Gewachsen sei ihr Bibelgarten in Hanglage im Laufe der Jahre, erzählten sie. Nach und nach kamen immer mehr Einzelheiten bei der Dekoration des Teichs dazu, die sich dem Betrachter erst auf dem zweiten Blick erschließen. Für sich sprechen dabei die Bibelsprüche auf farbigem Hintergrund.

Termin

Die „Offenen Gärten“ finden noch einmal am Sonntag, 12. September, statt. Josef Blaeser (Unterm Wachtloh 25) präsentiert seinen Hanggarten.

Ganz anders angelegt wurde dagegen der Hanggarten von Martin und Waltraud Terbrüggen. In 2014 wurde im Terrassenbereich das Staudenbeet in blau, rosa und weiß als Mittelpunkt des Ganzen gepflanzt. Auf Duftpflanzen haben die Terbrüggen bei der Auswahl großen Wert gelegt sowie auf eine barrierefreie Zuwegung. Neu gestaltet wurde seit dem vergangenen Jahr der Steingarten mit Schwimmteich von Familie Büser in Mellen. 200 Quadratmeter groß ist der Teich, der bei heißen Temperaturen für Abkühlung sorgt, und um eine Terrasseneinheit ergänzt wurde. Palmen und Bambus, eingerahmt von Steinen, geben ihm ein mediterranes Flair.

Ein Hingucker ist auch das Rosenkleinod von Jochen Althoff an der Hoffmeisterstraße. In Gesprächen klärte der Rosenfreund – über 70 Arten wachsen rund um sein historisches Fachwerkhaus – über die Besonderheiten auf. Ergänzt werden die Beete durch jahreszeitlich arrangierte Pflanztöpfe.

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