Kurioser Einsatz in Garbeck bei Bergung eines Twingos

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Schweres Gerät war in Garbeck nötig, um einen Twingo und einen festgefahrenen Abschlepper zu bergen.

Garbeck - Vier Lkw waren am Donnerstagabend für einen liegengebliebenen Renault Twingo im Einsatz, an dem eigentlich nur ein Reifen gewechselt werden sollte.

Der 44-jährige Fahrer aus Neuenrade wollte im Kreisverkehr Braukessiepen nach Garbeck abbiegen, als er nach eigenen Angaben vom Gegenverkehr geblendet wurde. Er verlor dabei die Kontrolle über sein Auto und fuhr mit diesem über die Verkehrsinsel – an den drei Kronen vorbei. In Fahrtrichtung Garbeck kam der Renault auf dem Seitenrand zu stehen. Der Wagen war nicht mehr fahrtauglich, da bei dem Fahrmanöver die Reifen aufgeschlitzten wurden.

Ein Anruf beim ADAC sollte das Problem lösen, doch der Auto-Experte erkannte vor Ort, dass es mit dem Aufziehen des Ersatzreifens nicht getan war – insgesamt waren drei Reifen platt. Weil der Lkw des Gelben Engels nicht für das Abschleppen eines solchen Falles ausgerüstet war, forderte der ADAC-Mann ein Abschleppfahrzeug an. Dieser versank allerdings nach dem Eintreffen bis zu den Felgen in dem weichen Rasen, als der Fahrer sich direkt hinter dem Renault in Position bringen wollte. Um den Abschlepper zu bergen, war nun ganz schweres Gerät erforderlich. Ein 40-Tonner rückte an, nahm den kleineren Lkw an den Haken und zog ihn wieder auf die Straße.

Der Twingo musste anschließend von einem vierten großen Abschleppwagen abtransportiert werden. Die Bergung nahm etwa zwei Stunden in Anspruch, die Abfahrt zum Pickhammer war deswegen gesperrt. Personen kamen nicht zu Schaden, bis auf Fahrspuren auf dem Rasen des Kreisverkehrs und am Straßenrand sowie die Instandsetzung des Twingo waren keine Sachschäden zu verzeichnen.

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