Vielfältig und anspruchsvoll

+
Das Publikum amüsierte sich bestens und sparte nicht mit Applaus.

Balve - Gut unterhalten wurden die Besucher beim 40. Wunschkonzert des Musikvereins Amicitia Garbeck am Samstag.

„Hören Sie zunächst das zwölf Jahre junge Vororchester“, leitete der Vorsitzende Michael Volmer in das Programm ein, das von den drei Orchestern gestaltet wurde. „Danach spielt das 51 Jahre junge Jugendorchester, und den weiteren Teil gestaltet dann unser Hauptorchester – dies ist 220 Jahre jung.“

„Free Day“ eröffnete das Konzert, mit dem die jüngsten Musiker unter der Leitung von Caroline Rath ihre Visitenkarte abgaben. Auch „La Caracolà“ gehörte mit dazu, sowie als Zugabe die „Triton Fanfare“. Erstmals unter der offiziellen Leitung von Michael Hammecke lieferte das Jugendorchester seine Beiträge ab: „Accolade“, „The Irish Dancemaster“ und „Smoke in the Water“ begeisterte das Publikum.

Voll besetzt war die Bühne mit dem symphonischen Blasorchester unter der Leitung von Tobias Schütte, dessen Programmteil mit dem Triumphmarsch „Salve Imperator“ eröffnet wurde. Viel abverlangt wurde dem Solisten Christoph Bathe an der Posaune beim „Concerto for Trombone“, ein anspruchsvolles Werk in drei Sätzen. Das symphonische Werk „Godpeed“ und die „Suite from Hymn of the Highlands“ – mit 16 Minuten das längste Werk des Wunschkonzerts – rundeten den ersten Konzertteil ab.

Shostakovitchs „March from Jazz Suite No.2“ eröffnete den zweiten Teil, danach wurde „Sheltering Sky“ auf die Notenständer gelegt. Auf „Bulgarian Dances“ wurden die Garbecker auf dem Landesmusikfest aufmerksam, als dieses nach dem Wertungsspiel des Musikvereins von weiteren Höchststufenorchestern als Wertungsstück vorgetragen wurden. Die darauf folgende Polka „Ein halbes Jahrhundert“ war in Garbeck im vergangen Jahr durch die Festmusik aus Bremke bekannt und nun durch die Amicitia interpretiert worden.

Zum Schluss wurden „Highlights from Chess“ vorgetragen, 16 Minuten, in denen die Handlung – die Zeit des Kalten Krieges, in der anhand der Züge zweier Schachspieler der politische Konflikt zwischen West und Ost hinterfragt wird – zusammen gefasst. Das berühmteste Lied des Musicals ist „One Night in Bangkok“. Zugaben waren der „Böhmische Traum“ und der „Flieger-Marsch“.

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.
Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare