Viele Klassiker beim 11. Treffen des Motorradclubs in Balve

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Viele Besucher kamen zum Klassiker-Treff des Motorradclubs Sauerland auf den Parkplatz vom Haus Recke, um sich besondere Motorrad-Schätze anzuschauen.

Binolen - Anderthalb Jahre hat Gordon Woodcock daran gearbeitet, eine Panther M 100 originalgetreu wieder entstehen zu lassen. Er brauchte dafür mehr als nur ein Gespür für Technik, denn das Motorrad war ihm seinerzeit in neun Kisten zerlegt angeliefert worden.

Stolz ist der Hemeraner auf sein Werk – Baujahr 1948 –, mit dem er beim Klassiker-Treff am Sonntag teilnahm. „24 PS und 600 Kubik“, stellte er einige der technischen Einzelheiten vor. Seine Panther war das älteste der über 300 Motorräder aus Nordrhein-Westfalen, die auf dem Parkplatz vom Haus Recke vorfuhren und das 11. Treffen des Motorradclubs Sauerland bereicherte.

Erinnerungen wurden gerne an den Nachwuchs weitergegeben, der sich auch auf die Fahrtechnik der vergangenen Jahre einließ.

Mindestens 30 Jahre alt waren dabei die jüngsten Bikes, die eine Reise in die Geschichte von Motorradmarken und -modellen ermöglichten. Denn auch dieses Mal zog das zumindest bis in den Nachmittag andauernde Ausflugswetter wieder viele Besucher ins Hönnetal, die angesichts der vielen Motorräder gerne eine Pause einlegten.

Oldie nicht mit aktuellen Mopeds zu vergleichen

Viele Modelle und Marken gab es zu betrachten.

Eine Zündapp ließ Erinnerungen lebendig werden, die gerne an den Nachwuchs weitergegeben wurden. Zwar war auch dieser Oldie im Komfort nicht zu vergleichen mit den aktuellen Mopeds, doch hatte dieses Zweirad durchaus seinen Reiz.

„Hier – da unten sitzt der Benzinhahn“, wissen sie noch um die entscheidende Drehung für knatterndes Fahrvergnügen zu Beginn jeder Fahrt. Dem Junior ist dies zunächst einmal fremd, ist er doch mit den Neuerungen der Technik aufgewachsen. Aber er lässt sich ein auf die Fahrtechnik längst vergangener Jahre.

Die Vielfalt macht das Treffen aus

Der weitere Blick über den Parkplatz offenbart weitere interessante Zweiräder wie Vespas oder Harley Davidsons. Auch die Beiwagen finden Gefallen – die Vielfalt macht hier das Treffen aus. Die Besitzer erzählten gerne über ihre Schätze, in die sie viel Arbeit, Zeit und Geld gesteckt haben.

So auch bei den drei NSU-Max der Baujahre 1955 bis 1958, die ihre Garagen in Sundern haben. Solche Motorräder werden nicht bei jedem Wetter gefahren, sondern gepflegt und bei besonderen Anlässen präsentiert.

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