Schnadegang an den Grenzen des Ortsteils Garbeck in Balve

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Hermann Schmoll (vorne, Mitte) leitete den Schnadegang, an dem auch Ortsvorsteher Christopher Haarmann (vorne, rechts) teilnahm.

Garbeck - 21 Teilnehmer gingen am Samstag die Grenzen Garbecks im Rahmen des Schnadegangs der Stadt Balve ab – diese Beteiligung war eine der schlechtesten dieser jährlich in einem anderen Ortsteil ausgerichteten Veranstaltung.

Von den „Offiziellen“ waren nur der stellvertretende Bürgermeister Alexander Schulte und Garbecks Ortsvorsteher Christopher Haarmann sowie sein Amtskollege aus Mellen, Marco Voge, dabei.

Geleitet wurden sie ab der Schützenhalle von Hermann Schmoll, der ein „Schätzchen“ ausgegraben hatte: Eine von vielen bis in die 70er-Jahre in allen Klassenzimmern hängende Schulkarte mit den Grenzen vom Amt Balve erstand er bei einem Antiquitätenhändler aus Allendorf. Schmoll hatte diese um den heutigen Grenzverlauf ergänzt, was er den Schnadegängern erläuterte.

Aus aktuellem Anlass stellte er den Verlauf dar, der am Samstag abgegangen werden soll. Von der Halle aus machten sich die Grenzgänger auf den Weg durch das Gewerbegebiet zur Kläranlage. Dort betraten sie den Neuenrader Rundweg und gingen bis zur Fronholzstelle. Hier wartete bereits die Familie von Christopher Haarmann mit einem Imbiss für die Wanderer.

Ab hier wurde auch ein Fahrdienst zurück nach Garbeck eingerichtet. Andere, die weiter wandern wollten, nahmen den Rest „unter die Füße“: Über den „Hohen Sondern“, die mit 510 Meter höchste Erhebung Garbecks, nach Leveringhausen und über den alten Leveringhauser Weg nach Garbeck. Es war, wie es der Ortsvorsteher ausdrückte: „bestes Garbecker Wetter“, bei dem es sich gut wandern ließ. Alexander Schulte sagte unserer Zeitung, dass er wegen der geringen Beteiligung im Rathaus die weiteren Schnadegänge zur Diskussion stellen werde.

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