Städtische Angestellte räumen die „Murmke“ auf

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Die Spanplatten und Abdeckfolien haben die beiden städtischen Angestellten in die alte Sauna gebracht. Dort werden sie erst einmal gelagert.

Balve - „Der Boden ist in einwandfreiem Zustand“, sagen die städtischen Angestellten Markus Weber und Matthias Hufnagel. Sie sind zufrieden mit dem, was sie nach dem Abreißen der Abdeckfolie in der Murmke-Turnhalle sehen. „Die Folie hat gute Dienste geleistet.“

Ein Jahr lang, in dem dort Flüchtlinge untergebracht waren, hat sie den Boden geschützt; jetzt hat die Turnhalle dafür ausgedient. Die demnächst anstehenden Neuzuweisungen kommen dann in eine ehemalige Diskothek im Gewerbegebiet Braukessiepen.

Pünktlich zum neuen Schuljahr soll die „Murmke“ wieder für Schul- und Vereinssport zur Verfügung stehen. Besonders die Tischtennisspieler aus Volkringhausen freuen sich über den Umzug mit ihren Tischtennisplatten und Ballrobotern aus der Realschul-Turnhalle in ihre alte Wirkungsstätte. Aber auch für die Grundschulen, besonders für die Balver St.-Johannes-Schule, wird der Weg zum Sport kürzer.

Dafür hat das Technische Hilfswerk bereits mit dem Abtransport der Betten, Schränke und Matratzen (wir berichteten) die ersten Schritte eingeleitet. Inzwischen sind auch die Nischen in der Turnhalle gestrichen sowie die Anschlüsse für Waschmaschinen, Küche und Abfluss in zwei Materialräumen abgeklemmt worden. Sämtliche Geräte sind schon entfernt worden, sodass dort nach der Endreinigung wieder die Sportgeräte gelagert werden.

Dienstag und Mittwoch waren Weber und Hufnagel damit beschäftigt, die neuen Umkleidebänke aufzubauen, und in der Halle die Spanplatten und Abdeckfolien in der alten Sauna zu lagern. In den Sanitärräumen wurden die Halter für Handtücher und Toilettenpapier angebracht. „Und die Tafel geht wieder an die Realschule zurück“, verweisen beide auf die Leihgabe, die noch nicht geputzt war. Unter anderem „Peshmerga“ ist noch auf der Innenseite zu lesen.

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