Weihnachtsmarkt: „Es soll eng und gemütlich werden“

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Fachhandels-Vorsitzender Rolf Biggemann (rechts) klagt über zu wenig Beteiligung der Händler am Weihnachtsmarkt. Mit Vereinsständen will er nun Lücken auf dem Markt-Gelände auffüllen. Damit solle die ganze Veranstaltung aufgewertet werden.

Balve - Vier Vereine und der Malkreis Safran hatten Interesse daran, mit dem Balver Fachhandel über ein neues Konzept des Weihnachtsmarktes zu diskutieren. Der Fachhandel möchte gerne die Vereine beteiligen. Hütten würden zur Verfügung gestellt. Diese könnten dann auch ganzjährig genutzt werden. Voraussetzung sei die Teilnahme am Weihnachtsmarkt.

Der Festspielverein Balver Höhle, der Kneippverein, der Musikverein und auch der Reitverein Eisborn tauschten sich jetzt bei einem Treffen mit dem Fachhandel aus. „Wir sind nicht Soest oder Münster“, sagte der Fachhandels-Vorsitzende Rolf Biggemann. „In unserer Stadt ist es schwer, genügend Händler für den nur einen Tag dauernden Weihnachtsmarkt zu gewinnen.“

Die von vielen Seiten an den Vorstand herangetragene Kritik über die in den vergangenen Jahren immer größer werdenden Lücken zwischen den Standbetreibern nahm sich der Vorstand an – und stellte neue Wege vor. Dabei blieben die Rahmenbedingungen: Die Hauptstraße wird auch dieses Jahr wieder gesperrt und als Marktmeile gestaltet. Auf dem Volksbank-Parkplatz wird wieder das Hüttendorf aufgebaut, auf dem Drostenplatz das Krippenspiel.

Dazwischen sollen die Fachhandel-Hütten aufgestellt werden. Schriftführer Daniel Pütz stellte die schnell auf- und abzubauenden Häuschen vor. Der Fachhandel stellt das Material zur Verfügung, zehn Hütten seien zurzeit finanzierbar. Jeder Verein soll seine Hütte weihnachtlich schmücken; eine Jury werde sie dann während des Marktes fotografieren und die besten prämieren.

Das Hütten-Angebot stieß bei den anwesenden Vereinsvertretern auf grundsätzliche Zustimmung. Diese könnten sich ihre Hütten im Mix mit den Standbetreibern, aber auch als Vereinshüttendorf auf dem beim Weihnachtsmarkt bisher vernachlässigten IBS-Parkplatz neben dem Drostenhaus vorstellen.

Auch dort sah die Versammlung Handlungsbedarf: Nur während des vier Mal stattfindenden Krippenspiels komme Leben auf das weitläufige Areal. Eine Aufwertung sei wünschenswert, ebenso wie eine bessere Anbindung an die Hauptstraße. Gemütlich und eng soll der Weihnachtsmarkt werden.

Viel Platz werde dieses Mal die Löschgruppe Stadtmitte beanspruchen, die aus logistischen Gründen auf dem Dransfeld-Platz stehen werde, um von dort aus im Einsatzfall schnell ausrücken zu können. Die Kameraden möchten bei einem Kaffee und Kakao neue Mitglieder gewinnen. Dafür stellten sie ihre Fahrzeuge vor. Außerdem wollten sie demonstrieren, wie ein brennender Adventskranz und ein Weihnachtsbaum gelöscht werden könnten.

Zufrieden war Fachhandels-Vorsitzender Biggemann am Ende der Sitzung: „Wir haben viele neue Anregungen bekommen, die wir auswerten und während der Mitgliederversammlung am 15. Oktober vorstellen werden“, versprach er.

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