Selbstversuch

Selbstversuch: Drums-Alive-Kurs

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Die Teilnehmerinnen des Drums-Alive-Kurses mussten auf die Musik achten und verschiedene Melodien und Taktfolgen trommeln.

Garbeck - Drums Alive – lebende Trommeln. Wer das liest oder hört, der denkt sicherlich nicht sofort an Sport, sondern eher an Musik. Das eine schließt das andere aber nicht zwangsläufig aus. Ich habe mich mal wieder an einen Selbstversuch gewagt und war diesmal nicht ganz unvoreingenommen, da ich schon einmal an einem Drums-Alive-Kurs teilgenommen hatte. Ich wusste also, was auf mich zukommt.

Der TV Sauerlandia Garbeck hatte am Mittwochabend zum ersten Mal einen Drums-Alive-Kurs angeboten. Übungsleiterin Daniela Dirk hatte im November ihren Instructor in diesem Bereich gemacht und wird auch künftig die Stunden in der Turnhalle in Garbeck anbieten. Neben mir waren noch 14 weitere Frauen dort, um das „Trommeln“ auf Gymnastikbällen kennen zu lernen. Die meisten davon wussten nicht, was sie erwartet.

Die Teilnehmer legten die großen Pezzibälle in Körbe, damit sie während der Übungen nicht wegrollten. Jeder nahm sich ein paar Drumsticks und suchte sich einen Platz. Als die Musik anfing zu spielen, begannen wir mit den Aufwärmübungen. Wer glaubt, dass diese Übungen einfach sind, der täuscht sich, Denn hierbei kommt es neben der Kondition auch auf die Koordination an. Daniela Dirk erklärt es: „Das Gehirn wird trainiert. Wer trommelt, kann sich wieder viel mehr merken und sich besser erinnern.“

Übungsleiterin Daniela Dirk machte vor, wie die Teilnehmerinnen trommeln sollten.

Ich sage mir, dass das bestimmt daran liegt, dass es neben den Schrittfolgen, die ich bereits von meinen Aerobic-Kursen kenne, auch um Taktgefühl und bestimmte Taktfolgen beim Trommeln geht. Man muss sich also mehrere Sachen gleichzeitig merken und diese werden auch in bestimmten Abständen immer wiederholt.
 
Wenn man etwa drei Übungen gemacht hat, fängt man wieder mit der ersten an und muss sich wieder in die Anfangsübung hineindenken. Da kam es auch schon mal zu Schrittfehlern. Ich war aber glücklicherweise nicht die Einzige im Kurs und somit hatten wir eine Menge Spaß. Wir lachten nicht übereinander, sondern miteinander.

Im Rhythmus zu Melodien trommeln

Es wird allerdings nicht wahllos auf Bällen herumgetrommelt. Es handelt sich um verschiedene Melodien und Taktfolgen, die im Rhythmus der Musik getrommelt werden. Um Hände und Füße in Einklang zu bringen, ist hohe Konzentration gefragt. Ich hatte sehr viel Spaß und kam schnell ins Schwitzen. Wenn man einmal weiß, wie’s geht, ist es auch gar nicht so schwer.

Wer also Spaß an Aerobic hat und schon immer mal Trommeln wollte, der ist hier genau richtig. Man braucht keine Vorkenntnisse. Die nächste Stunde findet am 29. April von 18.45 bis 19.45 Uhr in der Jahnturnhalle statt. Teilnehmer sollten Sportschuhe und Getränke mitbringen.

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