Stöbertag: Einblicke in die Berufswelt

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Die Schüler lassen sich von Bäckermeister Carl Grote zeigen, wie man Schokobrötchen zubereitet

Balve - Fragen und Mithelfen – so gestalteten gestern 121 Viertklässler ihren Stöbertag bei 39 Stöberstellen. Begrüßt von Bürgermeister Hubertus Mühling im Pfarrheim, übernahm dieser auch den Fahrdienst für eine erkrankte Mutter. Mit gelben „Stöbertag-Mützen“ und Namensschildern versehen, machte sich die Gruppe auf den Weg.

Organisiert wurde dieser inzwischen achte Stöbertag erstmals von Sabine Storch-Fälsch; beliebteste Stöberstellen waren diesmal die Fitnessstudios, der Reitbetrieb Wocklum und Hepping-Landmaschinen, nachdem in den Vorjahren stets Ärzte und Kfz-Betriebe an erster Stelle standen.

Bei Florence Fischer und Mia Kaemper aber stand „Friseur“ ganz oben auf der Favoritenliste, und entsprechend freuten sie sich, als ihnen der „Salon Dana“ zugewiesen wurde. Schnell machten sich die Schülerinnen nützlich, indem sie Dauerwellenwickler abwuschen und sortierten oder auch fegten. „Hier gibt es immer was zu tun“, sagte Reinhild Otto im Auftrag für die erkrankte Inhaberin Dana Lerch. Denn auch die Mädchen wollten weniger auf den Stühlen sitzen, sondern vielmehr in Aktion sein. Während Otto eine Kundin frisierte, gab sie den Beiden bereits den nächsten Auftrag.

In der Goldbäckerei Grote in Langenholthausen formten derweil acht Mädchen und Jungen Schokobrötchen, Hefezöpfe, Amerikaner und Marzipan-Rosen. Carl Grote machte es ihnen vor, und sie stellten ihre Fingerfertigkeit unter Beweis.

Nico Buchgeister und Kevin-Leon Leinweber schnupperten bei der Firma Hepping in die Berufswelt.

Kaum zu bremsen in ihrem Arbeitseifer waren bei der Firma Hepping die beiden Stöberkinder Nico Buchgeister und Kevin-Leon Leinweber. Geselle Dieter Iken hatte sie immer im Blick, wenn sie sich daran machten, die großen Traktoren zu reinigen. Ganz in ihrem Element waren auch Hannah Berendt, Maike Fleige, Nisa Aslan und Luna Lücke beim Reitbetrieb Wocklum, denn sie waren den Ponys und Pferden ganz nah. Es gehören aber nicht nur Streicheln und Reiten, sondern auch Striegeln und Füttern sowie Boxen säubern zu den Aufgaben.

Und im Life-Fitnessstudio nahmen Isabell Berggrün, Lena Schneider, Finja Boekholt und Christin Lohmann die Ausdauergeräte in Betrieb. Sie hatten sich viel zu erzählen, als sich alle zum Abschluss bei Pizza im Pfarrheim wiedertrafen. Zum Austoben hatte das Balver Jugendzentrum verschiedene Spiele mitgebracht, die erstmals mit Schülern der neunten Realschulklasse des Sozialwissenschaftlichen Zweigs ausprobiert wurden.

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