Schüler entdecken die Welt der Geräusche

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Mit Eisbecher und Gummiband entsteht im Handumdrehen eine Gitarre.

Balve - Die Kinder der Grundschule Heilige Drei Könige wissen Bescheid bei den Themen Hören und Kommunikation. Sie stellten jetzt die Ergebnisse ihrer Projektwoche vor, die unter dem Motto „Hör mal“ stand.

Begonnen wurde in der ersten Klasse mit dem „Tinto Rapp“. Dabei kamen Gebärdenzeichen zum Einsatz. Zusammen spielte dann das Orchester mit Mitgliedern aus den ersten beiden Klassen. Sie demonstrierten, wie Indianer hören und sich verständigen. Danach wurde in allen Klassenräumen entdeckt, geforscht und experimentiert.

Ein Geräusche-Memory der ersten und zweiten Klasse erforderte volle Konzentration, ebenso das Geräusche-Orten. Dort wurden Schallkanonen gebaut, eine Klanghöhle durfte besucht werden, und es wurde auch über die Bedeutung der Gebärdenzeichen informiert. Diese sind seit Beginn des Schuljahres Unterrichtsthema.

Mit einer Stimmgabel wurde Schall auf einer Wasseroberfläche sichtbar gemacht. Mit der Stimme lassen sich Sandkörner bewegen – die dritte und vierte Klasse brachten Schwung in das Thema. Auch ein Bechertelefon kam zum Einsatz. Dass dabei die Schnur ganz straff gespannt sein muss, um den Gesprächspartner verstehen zu können, zeigten die Kinder den Erwachsenen.

Hohe und tiefe Töne wurden an einer Gummigitarre eingestellt; selbst hergestellt aus einem leeren Eisbecher und einem Gummiband kann dieses Experiment auch daheim wiederholt werden.

Wem bei all diesem die Ohren klingelten, der schaltete in der Caféteria bei einem Kaffee und einer Waffel ab.

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