Spuren des Alters in der St. Blasius-Kirche in Balve

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Spuren des Alters: In der St. Blasius-Kirche sind Arbeits- und Dehnungsrisse sichtbar geworden.

Balve - Sicherheit geht vor: Als am Samstagmorgen wenige Zentimeter große Mörtelreste auf dem Boden vor dem Beichstuhl in der St. Blasius-Kirche lagen, schrillten bei den Verantwortlichen die Alarmglocken.

Daraufhin sperrten sie erst einmal vorsorglich den Bereich mit rot-weißem Bauband ab. Erst danach besichtigte Architekt Anselm Vedder aus Menden auf einem eigens dafür aufgebauten Gerüst die Risse. „Ganz normale Alterrungsschäden eines Gebäudes“, konnte der Fachmann Pfarrer Andreas Schulte und Kirchenvorstandsmitglied Bruno Köck beruhigen.

Durch Temperaturwechsel und Schwankungen könne sich im Laufe der Zeit der Putz an manchen Stellen nicht mehr halten und bröckele ab, erklärte Anselm Vedder weiter. Daran ändere auch die erst vor zwei Jahren vorgenommene umfassende Innensanierung der Kirche nichts. Alles sei damals auf Standfestigkeit überprüft und für sicher befunden worden, so Bruno Köck. „Das teuerste wird wohl die Gerüstmiete werden“, überschlug Architekt Vedder die Kosten.

Bauarbeiten dauern eine Woche

Sehr erleichtert waren das Kirchenvorstandsmitglied und der Pfarrer über die guten Nachrichten. Die Arbeits- und Dehnungsrisse auf einer Länge von sechs Metern an der 16 Meter hohen Decke seien nur so breit wie ein Haar. Mit dem Architekten wird jetzt der Ablauf der Arbeiten abgestimmt. Die Gemeinde wird sich noch einige Zeit an ein Baugerüst in ihrem Gotteshaus abfinden müssen. Zum Verlauf der Baumaßnahme stellte Vedder fest, dass eigentlich nur zwei Arbeitstage, die gesamte Arbeit wegen Abbinden und Trocknen aber eine Wochen in Anspruch nehmen werden. Es sei noch verfrüht, über die Gesamtkosten für die Kirchengemeinde zu sprechen, so Köck.

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