Trotz Ferienzeit viel Arbeit in den Schulen

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Während der Sommerferien nutzte die Stadt Balve die sechswöchige Ruhepause und ließ zahlreiche Sanierungsarbeiten an der Außenfassade der Dreifachturnhalle (Foto) und an den Schulen durchführen.

Balve- Ferienzeit ist Hauptarbeitszeit – während die Schüler ihre wohlverdiente sechswöchige Ruhepause genießen, sind in ihren Schulen die Handwerker tätig.

Michael Bathe, im Rathaus der Ansprechpartner für die Liegenschaften der Hönnestadt: „Jedes Jahr investieren wir, um die Gebäude zu unterhalten.“ Dieses Mal wird in der Haupt- und Realschule, aber auch in der Dreifachturnhalle sowie in den Grundschulen in Balve und Garbeck gearbeitet.

In Garbeck wurden Akustikdecken in die Klassenräume eingezogen. Diese kosten etwa 16 000 Euro, sagt Bathe. In der St. Johannes-Grundschule in Balve war eine Fachfirma tätig, die vor der Aula eine neue Brandschutzschiebetür montierte. Diese kostet 15 000 Euro. Viel Staub und Dreck gab es auch in der Realschule: Dort wichen die Glasbausteine einer zeitgemäßeren Außenfassade (Kosten 25 000 Euro), von Grund auf modernisiert wurde die Mädchen-Toilettenanlage. Für 55 000 Euro wurde die in die Jahre gekommene Ausstattung, die schon viele Schülergenerationen ausgehalten hat, nach modernstem Standard ersetzt. Nachdem die alten Fliesen, die WC-Schüsseln, Kabinen und Waschbecken in den Schuttcontainer gewandert waren, erfolgte die Grundsanierung vom Boden bis zur Decke. Viel Material wurde hierfür in die Hand genommen.

Neues Whiteboard in der Hauptschule

Wenige Meter daneben, in einem Klassenraum der Hauptschule, installierten die städtischen Angestellten Markus Lazer-Weber und Matthias Hufnagel ein weiteres von jetzt vier Whiteboards. In der Realschule gibt es nun acht dieser PC-basierten Unterrichtsmittel. Nach und nach sollen diese in allen Klassen die klassischen Tafeln ersetzen. Neu gestaltet wurde auch die mittlere Hallendecke der Dreifachturnhalle. Hier sind die Deckenplatten zu einem großen Teil durch Bälle kaputtgeschossen worden, so dass sowohl die Sicherheit, als auch die Akustik eine Rolle spielten, hier einen Komplettaustausch der gesamten Konstruktion für 50 000 Euro vornehmen zu lassen.

Und vor der größten städtischen Turnhalle wurde die Außenverkleidung neben der Pausenhalle großflächig erneuert. An diesem Standort, wo von einer Wiese aus die Hallenseite als begehrtes Ziel von Fußbällen betrachtet wurde, glich die Fassade inzwischen immer mehr einem Schweizer Käse. Im Rahmen der Ferien-Arbeiten wurde von der Stadt Balve auch dieses Gewerk an eine Fachfirma vergeben.

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