„Anschauen ja, aber Finger weg“

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Die rollende Waldschule mit Maria Watermann (links) war im städtischen Kindergarten Garbeck mit rund 50 Tierpräparaten zu Gast. Bei dem trockenen Wetter konnte die Veranstaltung draußen stattfinden

Garbeck - Für die Kinder im städtischen Kindergarten Antonius Balve-Garbeck war der Dienstag ein „Schultag“, denn die rollende Waldschule mit Maria Watermann war hier zu Gast.

50 Präparate mit auf den ersten Blick bekannten, aber auch weniger bekannten Zwei- und Vierbeinern, die in der heimischen Natur vorkommen, hatte sie mitgebracht. „Die Kinder sollen fühlen, sehen und begreifen“, fasste sie das Konzept ihrer „Schule“ zusammen.

Und dabei lernten die Mädchen und Jungen auch, dass nicht jedes Tier angefasst werden soll, was einem vor die Füße läuft. Es kann sein, dass nach dem Kontakt mit Menschen die Eltern ihr Jungtier ablehnen, es kann aber auch passieren, dass diese Tiere Krankheiten übertragen, die für den Menschen gefährlich werden können.

 „Anschauen ja, aber sonst: Finger weg“; mahnte die passionierte Jägerin. Spannend war jede Minute für die Kindergartenkinder – ob sie die ausgelegten Fellstücke streicheln, Geweihe in die Hand oder auch das Eichhörnchen auf die Hand nehmen durften.

Und so begeistert wie die Kinder war auch Kindergartenleiterin Sibylle Dunker. Die rollende Waldschule fuhr zum inzwischen siebten Mal im Laufe der Jahre vor, und darf jedes Mal wieder kommen.

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