Tolle Stimmung beim Rockspektakel in der Höhle

Tito & Tarantula: Sie schrieben Musik für den legendären Tarantino-Film From Dusk Till Dawn.

Balve - Wenn Klaus Walz, Guido Simm und Peter Panka´s Jane ein Paket für ein Rockfestival in der Balver Höhle schnüren, dann sind erstklassige Musik, eine fantastische Stimmung und ein unvergessliches Höhlenspektakel vorprogrammiert.

Das wissen die Kenner der Szene, und deshalb verwunderte es auch kaum, dass 1400 Besucher am Samstagabend zum German-Kultrock-Festival in Europas größte Kulturhöhle strömten. „Restlos ausverkauft“, bilanzierte Guido Simm zufrieden.

Ein kurzes Fazit aus Ihrer Sicht, Herr Simm? „Laut, geil und vor allem friedlich“, resümierte Simm. Dem Orga-Team war es mal wieder gelungen, ein hochkarätiges Line-Up zusammenzustellen. „Die Vorband Nowaytonorway kam schon richtig gut an“, lobte Simm den Opener eines langen Rockabends. Es folgten Zodiac. Und die gaben bereits richtig Gas, ließen keinen Höhlenstein auf dem anderen. Kurze Umbausphase – Bühne frei für eine Legende: Uli Jon Roth. „Ein richtiger Paradiesvogel“, meinte Simm nur. Optisch stach der „Altmeister“ Roth, der von 1973 bis 1978 bei den Scorpions als Leadgitarrist und Songwriter mitmischte, heraus. Sobald der charismatische Musiker anfing, die Saiten zu streicheln, befand er sich scheinbar in seiner eigenen Welt. Ein ganz spezieller Genuss für die 1400 Besucher, die sich von einem feinen Rockgewitter berieseln ließen.

1200 Festival-Besucher feiern ihre Bühnenhelden

„Auf Tito & Tarantula haben viele gewartet“, wusste Guido Simm, dass die Amerikaner mit ihren Klassikern, unter anderem aus dem Film „From Dust till Dawn“, zu den Höhepunkten des Abends zählen würden. Und? „Die Höhle stand Kopf – eine Bombenstimmung“, freute sich Simm, dass die weitgereisten Gäste die Erwartungen mehr als erfüllten.

300 bis 400 Stammgäste zieht allein die mitveranstaltende Band Jane an, wissen die Macher. Ein Blick ins Publikum, speziell auf die zahllosen Fan-T-Shirts, reichte aus, um festzustellen, dass Jane eine feste Anhängerschaft hinter sich vereint. „Voll begeisternd“ – Simm zollte dem Ensemble seinen Respekt, das bis weit nach Mitternacht die Höhle rockte.

„Ich will an dieser Stelle unseren Unterstützern ein Riesen-Dankeschön aussprechen. Ohne die Hilfe der Stadt, der Festspiele und der Schützen wäre dieses Event nicht möglich“, schickte ein glücklich wirkender Simm ein Lob an die „Bevölkerung und die ganze Region“. 2016 wird es ein Wiedersehen geben – der Vorverkauf läuft schon in Kürze an.

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.
Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare