Projekt der Balver Busche GmbH am Canale Grande

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Der „lichtzeitraum“ ist im Palazzo Michiel am Canala Grande in Venedig zu sehen.

Balve - Die Busche Elektrotechnik GmbH aus Balve ist an einem außergewöhnlichen Licht-Raum-Kunstprojekt in Venedig beteiligt.

Im Rahmen der Architektur Biennale 2016 präsentiert das Balver Unternehmen, gemeinsam mit der Firma Ueberholz aus Wuppertal, einem internationalen Publikum direkt am Canale Grande im Herzen Venedigs die Mediatektur; eine sinnliche, erlebbare Inszenierung komplexer kommunikativer und technischer Zusammenhänge.

Von Ende Mai bis Ende November findet in Venedig die 16. Architektur-Biennale statt. Bestandteil des großen Programms mit visionären Beiträgen aus aller Welt sei eine Licht-Raum-Installation von Nico Ueberholz aus Wuppertal, an der auch das Unternehmen Busche Elektrotechnik GmbH beteiligt ist.

In wochenlanger Vorbereitung – gemeinsam mit Nico Ueberholz, einem Spezialisten für temporäre Architektur – sei in Venedig der „lichtzeitraum“ entstanden. „Diese außergewöhnliche Inszenierung lässt den Einfluss von Licht auf das Entstehen von Räumen mit unterschiedlicher Emotionalität für den Biennale-Besucher erfahrbar werden“, beschreiben die Verantwortlichen der Busche GmbH das Projekt. Zu finden sei der drei mal fünf Meter große „lichtzeitraum“ an prominenter Stelle in der Lagunenstadt: Er befinde sich in der ersten Etage des Palazzo Michiel am Canale Grande, wenige Meter von der Rialto-Brücke entfernt.

Gemeinsam mit dem Wuppertaler Unternehmen habe Markus Busche Licht als Gestaltungsfaktor in ganz besonderer Weise in Szene gesetzt. Die Inszenierung des „lichtzeitraums“ basiere auf der Idee, Licht als die schöpferische Kraft architektonischer Räume, in ihrer zeitlichen Begrenztheit und emotionalen Vielfalt sinnlich erfahrbar zu machen. Die Mediatektur, die sinnliche, erlebbare Inszenierung komplexer kommunikativer und technischer Zusammenhänge, obliege bei diesem Projekt der Busche Elektrotechnik GmbH.

Durch zirkulierende, audiovisuelle Effekte zeige sich der „lichtzeitraum“ in scheinbar immer unterschiedlichen Dimension und Anmutungen – von schmal und hoch bis niedrig und breit. Bei der technischen Umsetzung der Lichtsteuerung wirkte die Busche Elektrotechnik GmbH vor Ort mit. Enge und Weite als wesentliche Elemente in der Architektur würden damit in einem Raum in kurzer zeitlicher Abfolge erfahrbar. „Tieffrequente Herzschlagtöne werden dabei in dem aus schwarz eloxierten Metallelementen konstruierten Kubus mit LED-Lichteffekten aus Kalt- und Warmweiß gekoppelt, ein virtueller Fensterausschnitt mit Blick auf den Canale Grande passt sich den wechselnden Inszenierungen an“, heißt es in der Beschreibung des Balver Unternehmens. Die mitten im Raum stehende, für Venedig so typische Dalbe diene – ähnlich wie in den Kanälen – als Ankerpunkt und dreidimensionale Verbindung zwischen Bild und Raum.

Auf diese spielerische Weise wollen Busche und Ueberholz einem breiten internationalen Fachpublikum aus dem Bereich Architektur und Bau zugleich vorführen, wie digitale vernetzte Komfortlösungen Räume per Knopfdruck verwandeln können. Eingesetzt werde dabei smarte Technik von Connected Comfort. Dieser Zusammenschluss der Marken Gira, Dornbracht, Revox, Miele, Vaillant, Loewe und Brumberg, die laut Mitteilung jeweils zu den führenden Unternehmen ihrer Branche gehören, habe sich zum Ziel gesetzt, Immobilien gewerkeübergreifend intelligent zu machen und neue Wohnerlebnisse auf Luxusniveau zu schaffen. „Sämtliche Audiokomponenten brachte die Busche Elektrotechnik GmbH mit in die Umsetzung dieses außergewöhnlichen Projekts“, so die Information.

Dem Trend, durch digital vernetzte Komfortlösungen Räume per Knopfdruck steuern zu können und Immobilien gewerkeübergreifend intelligent zu machen, folge Busche seit einigen Jahren konsequent in vielen Projekten. In privaten, wie auch gewerblichen Immobilien finde diese neuartige Technik zunehmend überzeugte Nutzer und Anwender.

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