Schokoladen-Tafeln sahnen Kostümpreis ab

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Zum Anbeißen süß: Mit den modifizierten Verpackungen einer bekannten Schokoladen-Sorte gewannen diese fünf jungen Damen den Kostümwettbewerb in der Garbecker Schützenhalle.

Garbeck - Über den ersten Platz beim Preiskostümball in Garbeck freuten sich die fünf Freundinnen, die sich als „Quadratisch-Praktisch-Garbeck“ verkleidet hatten. Das Quintett überzeugte mit seinen selbstgemachten Kostümen die Jury des Preiskostümballs in der Garbecker Schützenhalle.

In der Punktewertung kamen die Hexen mit nur einem Zähler weniger auf Platz zwei. Den dritten Platz erreichte die Monopoly-Gruppe. 18 Gruppen hatten am Samstag an der Wertung teilgenommen. Eigeninitiative bei der Kostümauswahl und -gestaltung punktete besonders bei der Wertungskommission. Ganz knapp war die Entscheidung, die schließlich Jennifer Horstmann, Anna Hartmann, Lisa Grevener, Lisa Severin und Christina Weber ganz vorne sah. 15 Preise, darunter ein Fass Bier und Gutscheine, wurden unter den teilnehmenden Gruppen vergeben. Mit von der Partie waren auch Löwen, außerirdische Glitzer-Flitzer, Rotkäppchen und der Wolf, Krümelmonster, Prima Ballerinas und eine Police-Group mit Knastbruder.

Mit der Teilnehmerzahl war der Vorsitzende des veranstaltenden TV Sauerlandia Garbeck, Reiner Priggel, zufrieden, auch wenn sich diesmal fünf Gruppen weniger als im vergangenen Jahr dem Urteil der Jury gestellt hatten. Noch nie sei die Wahl zwischen Erstem und Zweitem so eng gewesen. „Und die Stimmung ist gut“, betonte Priggel. Dazu trugen wieder die Amigos bei, Musiker der ersten Stunde bei diesem Garbecker Preiskostümball. Sie gaben wieder alles in ihren einstündigen Musiksets, denen nur kurze Erholungspausen folgten. Kölsche Lieder wechselten sich im Repertoire mit Rock- und Pop-Schlagern oder Klassikern ab.

Preiskostümball in Garbeck

Es war die in den vergangenen Jahren bewährte Mischung, die den Preiskostümball auszeichnet – und doch waren an der Kasse nur 600 Karten verkauft worden. Dass weniger Besucher zu verzeichnen waren, hatte sich aber schon lange abgezeichnet. Erst nach Schließung des Kassenhäuschens kamen nach und nach mehr Gäste, so dass die Schützenhalle zu vorgerückter Stunde doch noch ziemlich voll wurde. Dieser Trend aus dem vergangenen Jahr setzte sich weiter fort; um die 700 wollten zuletzt das Eintrittsband haben. „Wir wollen die 20- bis 40-Jährigen erreichen“, blickte Reiner Priggel auf das bunt gemischte Publikum. Gut angenommen würde das Angebot von der Generation Ü50. Doch dass die mittlere Altersgruppe immer mehr dieser Traditionsveranstaltung fern bleibt, wolle der TVS nicht einfach so hinnehmen. Priggel: „Deshalb wollen wir das Konzept verbessern. Ich hoffe auf die Garbecker, dass sie auch in Zukunft in Garbeck feiern werden.“

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