Pläne für neuen Dorfpark in Volkringhausen kommen gut an

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Im Rahmen der Dorfversammlung wurde der Plan für die Umgestaltung des Dorfparks vorgestellt.

Volkringhausen - Im Zuge der Planungen für den neu gestalteten Dorfplatz haben die Verantwortlichen an vieles gedacht: eine neue Bushaltestelle mit Wendeplatz, einen großen und kleinen Platz mit Rundweg und Bänken, verschiedenen Pflasterformate und sogar an einen „Hönnebalkon“. Nur einen Tisch haben die Sunderner Planer Margarete Hoberg-Klute und Volker Finger vergessen. „Der wird selbstverständlich nachgetragen“, versprachen sie und schmunzelten über ihren Fehler.

Ansonsten stieß der Entwurf, der am Montag im Rahmen der Dorfversammlung circa 50 Personen präsentiert wurde, auf große Zustimmung. Nach den Sommerferien könnten die Arbeiten beginnen. Eingeplant sind 370 000 Euro. Hartmut Scharf vom Bauamt sagte, zunächst seien die Beratung im Bauausschuss geplant, dann müsse die Bezirksregierung ihre Zustimmung erteilen. Im Juni solle der Rat den Auftrag vergeben. 70 Prozent würden vom Land gefördert, die Arbeiten rund um die Bushaltestelle würden vom Zweckverband Nahverkehr Westfalen-Lippe mit 90 Prozent bezuschusst.

Der alte Weg solle geschlossen werden, so dass nur noch die Zufahrt über den Glashüttenweg möglich ist. Neu angelegt werde ein Wendehammer mit fünf Metern Durchmesser mit einer Insel in der Mitte. Hecken, zwei Plätze, eine Rasenfläche und drei kleine Fontänen, die aus der Hönne gespeist werden, sollen die Aufenthaltsqualität erhöhen. Erlebbar werde die Hönne durch eine abgeflachte Böschung mit integrierten Steinen und Baumstämmen. Eine große Sitzbank soll auf dem großen Platz, eine drehbare Bank auf dem kleinen Platz aufgestellt werden. Mit Holz oder Material in Holzoptik werde der 3,60 Meter breite und zehn Meter lange „Hönnebalkon“ ausgelegt. Heimische Bäume und Sträucher, auch an der 15 Meter langen Lärmschutzwand, sollen das Ganze abrunden.

Bürgermeister Hubertus Mühling erklärte, dass die Grundpflege von der Stadt übernommen werde. Eines lag Ortsvorsteher Hubertus Schweitzer und den Dorfbewohnern am Herzen: „Der Springbrunnen muss integriert werden.“ Im Plan sollte dieser als Sitzstein erhalten bleiben – die Volkringhausener wünschen sich eine andere Gestaltung für ihren Brunnen.

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