Pläne für Integrationszentrum werden konkret

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Patrick Jost und Ernst-Reiner Schulte stellten das Integrationszentrum-Beckum vor.

Balve - Noch zwei Jahre hat die Stadt Zeit, die für diesen Zeitraum zugesagten 1,01 Millionen Euro Fördermittel in das Integrationszentrum an der Nikolausstraße in Beckum zu investieren.

Vorgestellt wurden die neuen Pläne am Mittwoch im Ratssaal von Architekt Patrick Jost. Der Beckumer ist nach wie vor ehrenamtlich für dieses Projekt tätig; sein erster Entwurf hat Anfang dieses Jahres dafür gesorgt, dass Förderzusagen fließen. 

Nun wird das Ganze konkret: Nutzungsmöglichkeiten für Kindergarten und Integrationszentrum hat Jost so detailliert mit Ernst-Reiner Schulte, Technisches Gebäudemanagement der Stadt, ausgearbeitet, dass mit diesen Maßen gearbeitet werden könnte. 

Spielen im Innen- und Außenbereich

Der Kindergarten erhält einen abwechslungsreichen Spielflur, viele Zugänge zum Außenbereich, eine Gummistiefelschleuse, einen großen Bewegungsraum mit viel Deckenhöhe für Kletterwand, Schaukel und anderen Bewegungsspielen. Außerdem sind ein Matschraum für ganzjähriges Spielen im Innenbereich, ein Sozialraum, zwei getrennte Schlafräume und die Option zur Nachrüstung einer Dachterrasse vorgesehen.

Insgesamt sei dort ein teiloffener Bereich für drei Gruppen möglich. Das Integrationszentrum ist teilbar in zwei Mal 24 Sitz- und Arbeitsplätze, hat einen zugeordneten Büroraum, eine gesonderte Ausgabe von angeliefertem Essen mit Spülküche, eine barrierefreie Anbindung an den Vorplatz und eine behindertengerechte Toilette. Zum Einsatz kommen jeweils Fußbodenheizungen. 

Begrünung des Flachdaches

Das Flachdach soll begrünt werden – ein Spitzdach sei wegen zu großer Fläche nicht möglich gewesen. Zugesichert würde aber eine Haltbarkeit von 30 bis 40 Jahren. Abgestimmt sind nach Angaben des Bürgermeisters mit dem Kreisjugendamt die Plätze, Räume und Größe. 

Ab März 2017 sollen die Bauaufträge vergeben werden und ab 2018 die letzten Arbeiten am Außengelände stattfinden. Eingeweiht werden soll das Integrationszentrum nach dem Ende der Sommerferien in zwei Jahren.

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