Information und Geselligkeit bei der Feuerwehr

Wer ein trockenes und warmes Plätzchen ergattert hatte, wie diese Besucherinnen, konnte es gut aushalten beim Feuerwehrfest an der Garbecker Schulstraße. Foto: Kolossa

Garbeck - „Wir laden mit unserem Tag der offenen Tür alle Interessierten ein, sich zu informieren“, freute sich Kai Gaberle, einer der Organisatoren des Garbecker Feuerwehr-Fördervereins, der am Sonntag diese alljährliche Großveranstaltung durchgeführt hat, auch Besucher aus Neuss zu empfangen. Die Gäste verbrachten ihren Pfingsturlaub auf dem Schultenhof in Leveringhausen, und nutzten ein Regenloch, um das Feuerwehrfest zu besuchen.

Viele Zelte vor dem Feuerwehrgerätehaus bestimmten diesen Tag der offenen Tür, bei dem sich alle auf das regnerische Wetter eingestellt hatten. Gut geschützt war auch der Musikzug aus Langenholthausen, der mit einem Frühschoppenkonzert unterhielt; gerne hätten die Musiker auch noch weitere Märsche geblasen, wenn es nicht zu nass gewesen wäre. Ernst Reiner Schulte, Löschzugführer, meinte dazu mit trockenem Humor und mit Blick auf duie Eisheiligen: „Auf die Frauen ist immer Verlass – die Kalte Sophie ist auch heute dabei.“

Drinnen gab es alles für das leibliche Wohl, wozu auch ein Kuchenbuffet gehörte. Bei der Tombola warteten Longboards,Frühstückskörbe, Gutscheine und auch ein Tablet, Roller, Fernseher, Grill sowie ein Sack Kartoffeln auf neue Besitzer. Die Kinder bastelten Teelichter oder ließen sich schminken. Und als sich dann zwischendurch die Sonne blicken ließ, hielt es es die Mädchen und Jungen nicht mehr drinnen. Sofort rannten sie nach draußen, um erste Zielversuche mit der Kübelspritze zu unternehmen. Dosen galt es damit abzuschießen. Ruck zuck war derweil von fleißigen Feuerwehrmännern wieder die Hüpfburg aufgeblasen und trocken gewischt worden. Der Lohn für diese Arbeiten waren strahlende Kinderaugen.

Die gute Laune ließen sich die Garbecker und ihre Gäste aus dem gesamten Stadtgebiet sowie aus Neuenrade vom Wetter nicht vermiesen. Bier in geselliger Runde gehörte dazu, doch ein Ausarten sei nicht im Sinne der Feuerwehr, betonte Kai Gaberle. Vielmehr, führte er weiter aus, sei es erklärtes Ziel, die Fahrzeuge und die damit einhergehende Arbeitsweise zu erklären. Bei den auswärtigen Gästen aus Neuss jedenfalls ging das Konzept auf.

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