Neues Schmuckkästchen am Düsterloh

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Die TuS-Funktionäre können sich auf zahlreiche Helfer verlassen und packen selbst mit an: Der 2. Vorsitzende Thomas Arf (links), Geschäftsführer Dennis Zöller (Mitte) und Vorsitzender „Charly“ Grote koordinieren die Bauarbeiten.

Langenholthausen -  Der Düsterloh, die sportliche Heimat des Fußballvereins TuS Langenholthausen, ist derzeit mit umher liegenden Pflastersteinen und rot-weißem Absperrband eine mittelgroße Baustelle: Der Club hat mit den Vorbereitungen für den Bau eines neuen Sportheims begonnen.

Zur Eröffnung der kommenden Saison, die im August beginnt, soll das rund 115 Quadratmeter große Gebäude fertig sein und eingeweiht werden. In dieser Woche wird bereits das Fundament gelegt. Auf rund 120 000 Euro beziffern TuS-Vorsitzender Karl-Heinz Grote, sein Stellvertreter Thomas Arf und Geschäftsführer Denis Zöller die Kosten, die der Verein einerseits durch Eigenleistungen, andererseits durch Sponsoren-, Spenden- und Fördergelder stemmen will.

„Wir haben im Verein zum Glück viele Helfer, so dass wir die handwerklichen Arbeiten größtenteils selbst erledigen können“, berichten die TuS-Funktionäre von engagierten Clubmitgliedern, die zu den bislang anberaumten Einsätzen schon tatkräftige Unterstützung geleistet haben. Der Holzschuppen, der nicht nur bei den TuS-Mitgliedern eher unterdurchschnittliche Ästhetikwerte erzielte, ist bereits verschwunden, das Areal, auf dem er stand, gewalzt. „Es läuft gut, wir kommen schneller als gedacht voran und werden in dieser Woche schon die Bodenplatte gießen können“, freut sich das TuS-Trio über den guten Verlauf der Arbeiten.

Nach dem Bau des Sportplatzes, der im Jahre 2008 fertiggestellt wurde, unternimmt der Verein mit dem Bau des neuen Sportheimes nun den nächsten Schritt in die Zukunft: „Es ist hier mit zwei Umkleidekabinen immer ein bisschen eng gewesen. Das neue Gebäude bietet uns mehr Möglichkeiten für den sportlichen und organisatorischen Ablauf“, berichten die TuS-Funktionäre. Zwei zusätzliche Kabinen mit dazugehörigen Duschanlagen werden gebaut. Zudem wird der neue Verkaufsraum deutlich komfortabler sein, neben einer größeren Küche auch Sitzgelegenheiten bieten – eine Art Multifunktionsraum, in dem Mannschaftssitzungen stattfinden können und der aufgrund seiner Glasfront bei strömenden Regen den Zuschauern auch trockene Plätze bietet.

Auf dem Dach des Neubaus soll eine Solaranlage installiert werden. „Wir wollen auf energetisch neuestem Stand sein und werden die alte Heizungsanlage ersetzen“, teilen die TuS-Verantwortlichen mit. Durch diese Maßnahme sollen die Energiekosten trotz höheren Bedarfes auf gleichem Niveau gehalten werden. Im Mai soll das erste Mal beim Richtfest rund um den Neubau gefeiert werden, bis dahin werden beim TuS Langenholthausen viele fleißige Handwerker zu sehen sein.

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