88 neue Fünftklässler in Balve

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Nach drei Jahren gibt es in der Städtischen Realschule wieder drei neue Eingangsklassen. 68 Mädchen und Jungen haben sich für das neue Schuljahr angemeldet und wurden in der Aula des Schulzentrums begrüßt.

Balve - 88 Schüler hatten am Mittwoch ihren ersten Schultag in den weiterführenden Schulen: 20 in der Hauptschule, 68 in der Realschule. Und in der Aula wurde den Fünftklässlern von ihren Mitschülern gezeigt, dass sie willkommen sind.

Aufregend war alles für die Mädchen und Jungen, die von ihren Klassenlehrerinnen durch ihre weiterführende Schule geführt wurden. „Macht das Beste draus“, gab Ulrika Scholder, Schulleiterin der Hauptschule, ihren neuen Zöglingen mit auf den Weg durch sechs Schuljahre.

Neu sei alles für die Schüler, aber auch für die Eltern, die ihre Kinder auf ihrem neuen Lebensabschnitt begleiten sowie die Lehrer, die sich auf neue Schüler einstellen müssen. Als Klasse sollen die Kinder jetzt gemeinsam arbeiten und lernen: „Ihr seid Bestandteil der Schule und wichtig. Ihr habt Berechtigungen, müsst Euch aber auch an Regeln halten.“ Mit Klassenlehrerin Elke Iben gingen die neuen Hauptschüler in ihre Klasse, wo schon ihre Bücher, Schulplaner und Fahrkarten warteten.

20 Mädchen und Jungen hatten gestern ihren ersten Tag in der Städtischen Gemeinschaftshauptschule.

Weil in den Sommerferien weitere Anmeldungen für die Realschule eingingen, werden hier wieder drei Eingangsklassen gebildet „Jetzt wieder nach drei Jahren“, sagte Schulleiterin Nina Fröhling. Der 5a wird Alexandra Schulte an die Seite gestellt, die Klasse 5b betreut Beate Uhlig, und Senta Rimbu kümmert sich um die 5c. Begrüßt wurden die Neuen mit einer Blumenkette – den karibischen Temperaturen entsprechend, wie Nina Fröhling betonte.

Sie wünschte den Kindern viel Freude und Spaß am Lernen, Durchhaltevermögen, wenn es anstrengend wird, Ehrlichkeit erfahren und selbst ehrlich zu sein und sich in den Ferien entspannen zu können, Arbeit und Spaß miteinander zu verbinden und: „Denkt bitte erst nach und handelt dann, wenn ihr Blödsinn macht.“ Die Konsequenzen seien dann erträglicher, sagte die Schulleiterin mit einem Schmunzeln im Gesicht.

Die Wünsche hatte sie nach der Farbsymbolik der Blumenkette gestaltet. Jeder bekam außerdem einen Umschlag mit nach Hause. In ihm befindet sich ein Fragebogen, indem die Kinder gefragt werden, wovor sie Angst haben in ihrer Schule, worauf sie sich gefreut haben, was sie sich wünschen, was sie gut können, woran sie noch arbeiten müssen und was sie am Ende ihrer Realschulzeit erreicht haben möchten.

Zurück bekommen sie diese wieder, wenn sie ihr Abschlusszeugnis bekommen, versprach Nina Fröhling. Dann sollen sie wieder an ihren ersten Tag an ihrer neuen Schule zurück denken, und sich hoffentlich an eine schöne Schulzeit erinnern.

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