Schützen sehr stolz auf neue Königsfahne

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Pastor Jürgen Bischoff nahm die Weihung der neuen Königsfahne der Garbecker Schützen vor.

Garbeck - Stolz sind die Garbecker Schützen auf ihre neue Königsfahne mit einer grünen und einer roten Seite, die am Mittwoch von Präses Pastor Jürgen Bischoff geweiht wurde. Wesentliche historische Aspekte sind darin in der Werkstatt von Angelika Michelis in Hövelhof bei Paderborn eingearbeitet worden, wie der Schützen-Vorsitzende Bernward Lösse erläuterte.

Auf der grünen Fahnenseite ist zu lesen, dass sich die Schützenbruderschaft „der Tradition verpflichtet“ fühlt. Mittelpunkt ist der Schützenadler mit den Insignien Krone, Zepter und Apfel. Verewigt wurde auch das aus dem Jahr 1663 stammende Ehrenschild, als Brustschild am Adler hängend, das seinerzeit vom Besitzer des Rittergutes Garbeck, Freiherr Georg Friedrich von Mengede, gestiftet wurde.

„Selbst den Text des Ehrenschildes ‘1661 – den 1. Mai haben die Garbecker Schützen diesen Vogel zur Gedächtnis machen lassen‘ finden wir in feinster Sticktechnik dargestellt“, beschrieb Bernward Lösse die Fahnenseite nach der vollzogenen Weihe. Rechts neben dem Wappen ist das heutige Wappen der Gemeinde Garbeck, links das Wappen vom Freiherrn Georg Friedrich von Mengede dargestellt.

Auf der roten Fahnenseite ist in der Mitte die Heilige Familie mit den Heiligen Drei Königen zu sehen, darüber „Gloria in Excelsis Deo“ (Übersetzung: „Ehre sei Gott in der Höhe“), der, so Lösse, „unsere Verbundenheit zu Gott, als katholische Schützenbruderschaft, zeigen soll“. Allerdings fehlt auf der Fahne das „C“ im Spruch, so dass die rote Seite der Fahne nochmal überarbeitet wird.

Auf der Fahne ist des Weiteren links das Gründungsjahr der Schützen, „1663“ sowie rechts das Weihejahr der neuen Fahne, „2016“, dargestellt. Mit der Armbrust wurde nach dem Zweiten Weltkrieg, als Schusswaffen für einige Zeit verboten waren, der Schützenkönig ermittelt: „Diese Armbrust hat nicht nur in unserer Schützenhalle einen Ehrenplatz, sondern ab heute auch einen symbolischen Ehrenplatz auf unser neuen Königsfahne.“

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