Neue Führungsspitze für die Löschgruppe Volkringhausen

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Patrick Schäfer (links) ist für sechs Jahre zum Löschgruppenführer in Volkringhausen ernannt worden. Außerdem übernimmt Torben Reuß die stellvertretende Position des Löschgruppenführers kommissarisch.

Volkringhausen - Dieses Jahr fing nicht gut an für die Löschgruppe aus Volkringhausen. Die Führungsspitze legte – ebenso im Förderverein – ihre Ämter nieder. Außerdem traten Mitglieder aus oder ließen sich beurlauben.

All das ist seit Montag, dem Tag der Jahresdienstbesprechung, nun Geschichte. Brandmeister Patrick Schäfer bekam von Balves Feuerwehrleiter Frank Busche seine Ernennungsurkunde zum Löschgruppenführer für sechs Jahre überreicht. 

Zugleich wurde ihm dafür gedankt, ab Januar die Leitung kommissarisch übernommen zu haben. In seinen Dank schloss der Wehrleiter auch Unterbrandmeister Torben Reuß als kommissarisch stellvertretenden Löschgruppenführer mit ein. 

"Wir brauchen jeden Einzelnen von Euch"

Beide hätten nach den Turbulenzen dafür gesorgt, dass die Löschgruppe nicht vor die Hunde gegangen sei. „Wir brauchen jeden Einzelnen von Euch“, betonte Frank Busche, gerichtet an die an dieser Sitzung teilnehmenden 17 Volkringhausener Feuerwehrleute. 

Patrick Schäfer sagte in seinem Jahresbericht dazu, dass sich die Kameradschaft innerhalb der zehn Monate sehr zum Positiven gewandelt habe. Auf Jeden sei Verlass, hat Schäfer herausgefunden. Mit Torben Reuß sei er stolz darauf, die anfängliche Problematik gemeistert zu haben. Obwohl beide sofort ins kalte Wasser geworfen wurden. 

Zusammenarbeit und Kameradschaft pflegen

Hilfe hätten sie von der Löschzugführung und von ihrer eigenen Löschgruppe erhalten. Patrick Schäfer, der inzwischen sämtliche Qualifizierung für die Leitung einer Löschgruppe in Händen hält, wünscht sich für 2017: „Lasst uns die Zusammenarbeit und Kameradschaft pflegen, die in den zurück liegenden zehn Monaten gelebt wurde.“ 

Torben Reuß bleibt vorerst kommissarisch als der Stellvertreter des Löschgruppenführers im Amt. 16 Aktive gehören zur Volkringhausener Feuerwehr, acht sind in der Ehrenabteilung, vier in der Jugendfeuerwehr, vier sind passive Mitglieder. Nach Abschluss der Module 2 und 4 können weitere vier Frauen und vier Männer ihre Karriere in der Feuerwehr starten. 

Einsätze erfordern viel Einsatz

Dass diese beansprucht wird, stellte Patrick Schäfer in seinem Jahresbericht dar: 22 Einsätze sind bis zum Oktober dieses Jahres absolviert worden. In 2015 waren es nur zehn. Alarmiert wurde die Löschgruppe zu Ölspuren, Sturmschäden, einem Dachstuhlbrand, einem Mülltonnenbrand, einem Maschinenbrand in Garbeck und auch zum Massenanfall von Verletzten nach Eisborn.

1217 Stunden seien bisher geleistet worden. 1014 Stunden wurden in Aus- und Fortbildungen sowie Übungen investiert, 224 in Lehrgänge. Die 14 First Responder waren in diesem Jahr bisher 42 Mal im Einsatz – und das immer mit Ausrüstung, die sich auf dem hochmodernen Stand der Technik befinde. 

Weiterbildungen und Kameradschaftsrunde

Vom neuen Chef der Volkringhausener Feuerwehr wurden die Kameraden mit Blick auf das neue Jahr aufgefordert, an Lehrgängen teilzunehmen und den Kreisleistungsnachweis anzustreben. Er selbst möchte mit einer einmal im Jahr stattfindenden Kameradschaftsrunde das Gemeinschaftsgefühl stärken. 

Von Wehrleiter Frank Busche gab es einen Ausblick auf die aktuelle Entwicklung der Feuerwehr – für die Volkringhausener steht mittelfristig der Neubau eines Gerätehauses mit den Beckumern an.

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