„Er hat nie ,Nein’ gesagt, wenn seine Hilfe gebraucht wurde“

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Die Gäste in der Sokola.de genossen das Beisammensein in fröhlicher Runde.

Balve - Der Beifall in der Sokola.de für den aus gesundheitlichen Gründen verhinderten Ferdinand Sondermann – er sollte in diesem Jahr als besonders verdienter Langenholthausener ausgezeichnet werden – war laut. So konnte Sondermann seinen Applaus am Samstag auch fast in den eigenen vier Wänden hören. Seine Urkunde und ein Präsent erhielt der engagierte Dorfbewohner bereits vor der Feierstunde und dem anschließenden Tanz in den Mai: Eine Delegation des Vereinsforums besuchte ihn und gratulierte ihm.

Barbara Wachauf, die Vorsitzende des Vereinsforums, sagte in ihrer Laudatio: „Für Ferdi war es immer selbstverständlich zu helfen. Er hat nie ,Nein’ gesagt, wenn seine Hilfe gebraucht wurde.“ Und weil er vielfältige handwerkliche Fähigkeiten besitze, habe er diese für das Dorf und die Vereine eingesetzt. Beispielsweise für die Schützenbruderschaft und den Historischen Verein. Sondermann habe bei der Verwirklichung zahlreicher Projekte – etwa der Installation der Bank und des Brunnen am Feuerwehrhaus, der Errichtung des Wehrs, der Brücke und des Entenhauses am Teich – mitgewirkt.

„Die Teichanlage war sein großes Hobby“, stellte Wachauf fest. Der engagierte Bürger habe rundherum für Ordnung gesorgt, sich um die Schwäne und Enten gekümmert und sogar sein Grundstück zur Verfügung gestellt, als eine neue Zuwegung gesucht wurde.

Und auch für die Jugend war Sondermann stets Ansprechpartner, wenn diese tatkräftige Hilfe benötigte. Wachauf: „Er stellte der katholischen Landjungendbewegung für die 72-Stunden-Aktion einen Standort für einen kleinen Spielplatz zur Verfügung. Ebenso war er für den Wasserbeschaffungsverband tätig und hat das Pumpenhaus betreut.“ Den Männergesangverein habe er durch seine Stimme und jahrelang als Beisitzer im Vorstand unterstützt. Bei den Papiersammlungen half er mit und stellte seinen Keller und Unterstand als Sammelort zur Verfügung.

Die Auszeichnung verdienter Bürger ist ein regelmäßiger Bestandteil der Veranstaltungen zum Tanz in den Mai. Zum zweiten Mal fand dieser in der Sokola.de statt, in der am Nachmittag der erste Teil des Festes mit dem Treff der Über-60-Jährigen begann. Bewirtet und unterhalten wurden sie von der Landjugendbewegung.

Nach dem offenen Singen unter dem Maibaum sorgten der Musikzug und Helmut Schröer an der Mundharmonika für Unterhaltung. Die Theke in der Sokola.de ist übrigens neu – Klaus Schwartpaul hat aus dem Provisorium einen voll funktionsfähigen und attraktiven Tresen geschaffen.

Ortsvorsteherin Wachauf informierte dann noch über den Stand der Dinge in Sachen Sokola.de: „Wir warten auf die schriftliche Förderzusage. Der Bauantrag liegt zur Einreichung bereit, sobald die Genehmigung eintrifft, kann es los gehen.“

Nach dem offiziellen Teil stand die Unterhaltung im Mittelpunkt. Dafür sorgten der MGV Eintracht Langenholthausen und die Tanzgruppen des TuS. Beide bekamen viel Beifall.

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