Gebiete im mittleren Hönnetal stehen nun unter Naturschutz

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Die Flächen im mittleren Hönnetal sind nun auch als Naturschutzgebiete festgesetzt.

Balve - Das Naturschutzgebiet Hönnetal und Balver Wald ist jetzt noch größer. Das Änderungsverfahren zum bestehenden Landschaftsplan ist inzwischen abgeschlossen und mit der öffentlichen Bekanntmachung in Kraft getreten. Das teilt die Untere Landschaftsbehörde des Märkischen Kreises mit.

Damit sind auch die Flächen im mittleren Hönnetal als Naturschutzgebiete festgesetzt, die als europäisches Natura2000-Schutzgebiet – also als Fauna-Flora-Habitat-Gebiet – gemeldet sind. Diese Gebiete dürfen aber nach wie vor von Naturfreunden betreten werden, wenn man auf den vorhandenen Wegen bleibt und die Besonderheiten der Umgebung bei einer stillen Erholung genießen will.

Betreten bleibt erlaubt, Klettern nicht

Insbesondere im Naturschutzgebiet Hönnetal und in den Erweiterungsflächen ist aber unter anderem das Betreten der Höhlen – außer der Reckenhöhle – oder das Klettern an den Felsen verboten, weil die Flächen Vorranggebiete für Tiere und Pflanzen sowie deren Lebensräume sind. Derartige Nutzungen sind mit dem Schutzzweck der Gebiete nicht vereinbar. Die getroffenen Regelungen dienen dem Schutz für die gut erhaltenen Schluchtwälder, die zahlreichen natürlichen Felsen mit Kalkpionierrasen und Felsspaltenvegetation, die nicht touristisch erschlossenen Höhlen, großflächige Waldmeister-Buchenwälder und Orchideen-Kalk-Buchenwälder im „Hönnetal“.

Dieser Schutz gilt auch für die Hainsimsen-Buchenwälder, Waldmeister-Buchenwälder und Erlen-Eschen-Weichholz-Auenwälder im Balver Wald und für die anderen Schutzgebiete im zugrundeliegenden Landschaftsplan. Dort und in den anderen Naturschutzgebieten sind nur natur- und landschaftsverträgliche Nutzungen, wie beispielsweise Wandern oder stilles Erleben in der Natur möglich.

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