Erfolgreiches Jahr für Balver Reha-Sportler

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Können mit dem Status quo des Reha-Sport-Vereins zufrieden sein: Ursula Tigges (stellv. Vorsitzende), Birgit Schröer (Vorsitzende) und Maria Jonen (Kassiererin).

Balve - Gute Nachrichten gab es für die Mitglieder des Reha-Sport-Vereins Balve bei der Jahreshauptversammlung am Mittwoch. Insgesamt kann der Verein auf ein erfolgreiches Jahr zurückblicken.

Die Zahl der Mitglieder ist seit dem vergangenen Jahr um sieben auf jetzt 114 gestiegen. Auch die Verordnungsteilnehmer werden mehr – von 346 auf 364. Die 29 zertifizierten Angebote (plus eins) werden von 524 Teilnehmern (Vorjahr: 512) besucht. Außerdem nehmen 53 Kinder an Karate und Modern-Tang-Soo-Do teil. In den Aqua-Kursen sind es 17 Frauen und Männer. Mit diesen Zahlen ist auch die Vereinsvorsitzende Birgit Schröer zufrieden: „Ich bin stolz auf das, was wir in Balve anbieten können.“ Im Büro, das vom Gesundheitscampus zur Verfügung gestellt werde, würde täglich viel Wertschätzung der Teilnehmer entgegen genommen. Allerdings werde um mehr Disziplin bei Abmeldungen gebeten – immer wieder komme es vor, dass in einigen Kursen plötzlich einige Plätze unentschuldigt frei bleiben würden.

Drei Rücktritte im Vorstandsbereich mussten kompensiert werden. Gisela Kalinowski als zweite Kassenwartin, Hubert Schönekäse als Pressesprecher und Michael Hintzen als Kassenprüfer stellten ihre Ämter vorzeitig zur Verfügung. Weil sich kein Kandidat für die Funktion des zweiten Kassenwartes fand, bleibt diese Position bis zum nächsten Jahr, dem offiziellen Wahljahr, unbesetzt. Die Pressearbeit wird vom Vorstand mit übernommen; neue Kassenprüferin ist jetzt Marie-Luise Röhl.

Sportangebot für Migranten

Erfolg hatte der Reha-Sport-Verein bei der Bewerbung für die von der Volksbank veranstalteten „Sterne des Sports“ mit dem 2. Platz und 250 Euro. In den nächsten Wochen werde über die Zukunft des Projekts „Sportangebote für Menschen mit Demenz“ von den Förderstellen, dem Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter des Landes NRW und den Pflegekassen in Form einer Verlängerung, Erweiterung oder eine neue Auflage entschieden. Anerkannt sei der Balver Verein auch bei der TU-München mit dem Projekt „Mit Bewegung Demenz entgegen wirken“.

Ab Januar wird alle drei Woche ein Tanzcafé im Altenpflegezentrum St. Johannes in Kooperation mit dem Landessportbund („Bewegende Altenheime“) angeboten. Ein weiteres Ziel soll „Sport für Migranten“ sein. Ursula Tigges: „Die Antragsverfahren sind bereits eingeleitet. Was uns jetzt noch fehlt, das sind Übungsleiter.“

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