Miniaturwelt wächst und lebt

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Dicht gedrängt gingen die Besucher am ersten Tag der diesjährigen Ausstellung durch den Güterschuppen. Mehr als 200 Zuschauer kamen am Premieren-Tag.

Balve - Modelleisenbahnen sind nach wie vor hoch im Kurs, wie die Modellbaugruppe der Eisenbahnfreunde Hönnetal wieder einmal bestätigen kann. Als sie am Sonntag ihre Mini-Hönnetalbahn-Ausstellung im Binoler Bahnhof eröffneten, warteten bereits die ersten Besucher vor der Tür. Und um die 200 waren es, die bis zum Ende des ersten von vier Ausstellungstagen gezählt wurden.

Ein Kommen und Gehen war im Güterschuppen; Groß und Klein drängten sich an der mehr als 30 Meter langen HO-Anlage im Maßstab 1:87 entlang. Gespannt warteten sie auf die ein- und abfahrenden Züge, die sich von Neuenrade über Balve, Sanssouci und Binolen auf den Weg machten.

Neu eingefügt in die Miniaturbahn – die das Leben der 60er-Jahre wiederspiegelt – war bei der traditionellen Ausstellung „zwischen den Tagen“ der von Alfons Blumenkamp gebaute Bahnübergang Garbeck. Ausgestattet ist dessen Modell-Darstellung allerdings vorerst nur mit Signalleuchten an der Strecke. „So sieht ein Modul aus, wenn zwar die Technik funktioniert, es aber sonst noch nicht fertig gestellt ist“, sagte Blumenkamp dazu.

Und so hat der Modellbahnexperte noch einiges zu tun, um die Dekoration dem Gesamterscheinungsbild der Anlage anzupassen. „Aber eine Modellbahn ist nie fertig“, betont der Eisenbahn-Freund.

Modellbahn wird auf Knopfdruck lebendig

Dem aufmerksamen Besucher zeigen sich im Vergleich zu den vorangegangenen drei Ausstellungen über den Garbecker Bahnübergang hinaus wieder so manche Veränderungen, die von den Hobby-Bastlern rund um die Bahnhofsanlagen vorgenommen wurden.

Besonders beliebt war bei den ersten diesjährigen Ausstellungsbesuchern die selbst vorzunehmende Kippfunktion eines Lastwagens. In einem Haus in Neuenrade ging auf Knopfdruck das Licht an. An anderer Stelle fingen Schweißer auf Zuschauer-Wunsch ihre Arbeit an.

Auch die Fahrzeuge auf den Schienen wurden bestaunt: Dampfzüge, Dieselloks und auch die nostalgischen roten Schienenbusse mit einer Vielzahl von Waggons belebten die Strecke.

All dies ist noch bis Mittwoch, 30. Dezember, jeweils von 11 bis 16 Uhr in Binolen zu sehen. Der Eintritt ist frei. Die Hönnetaler Eisenbahnfreunde bieten den Ausstellungsgästen Kaffee und Kuchen zur Stärkung an. Und der Clou: Wer mit der Eisenbahn anreist, erhält gegen Vorlage der Fahrkarte sogar einen Kaffee gratis.

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