Luisenhütte: 1200 Besucher kommen zum Saisonstart

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Für die kleinen Besucher waren die Traktoren der Oldtimerfreunde Altenaffeln eine besondere Attraktion.

Balve -  Die Eröffnung der Saison an der Luisenhütte am Sonntag war ein voller Erfolg.

Circa 1200 Besucher waren dabei, schätzte Museumspädagogin Bernadette Lange. „Endlich hat auch das Wetter an diesem Tag mitgespielt“, erinnerte sie daran, dass es bei bisherigen Freiluftveranstaltungen eher trüb und regnerisch gewesen sei. So war es auch beim Saisonauftakt im vergangenen Jahr, den circa 500 Gäste besuchten.

Diesmal begrüßte Landrat Thomas Gemke bei „Kaiserwetter“ die Besucher vor der Luisenhütte, deren Standort er als Brückenschlag zwischen Natur und Technik bezeichnete. Er betonte die Gemeinsamkeit zwischen Kreis, der von ihm und Kreisdirektorin Barbara Dienstel-Kümper vertreten wurde, und der Stadt Balve, für die Bürgermeister Hubertus Mühling und sein Allgemeiner Vertreter Michael Bathe teilnahmen. Im Rahmen der zehnten Saisoneröffnung nach der Renovierung im Jahr 2006 war wieder die Rollende Waldschule vor Ort, es gab Führungen und Gießvorführungen, Imker boten nicht nur Einblicke in das Leben der Bienen, sondern auch deren Erzeugnisse in Form von Honig und Met an, und die Oldtimerfreunde aus Altenaffeln stellten ihre Trecker aus. Der Frauenchor FemmeVokal unterhielt zur Kaffeezeit, als die Zahl der Besucher noch einmal in die Höhe schnellte.

Es war ein Tag für die ganze Familie, in dessen Rahmen das Gießhandwerk in der Halle vorgestellt wurde, die Kinder auf der Wiese ein Wasserrad bauen, oder im Museum unter der Anleitung von Ulrike Knips kleine Dinosaurier bastelten. Aktiv wurden auch Landrat und Kreisdirektorin, die am Stand der Bäckerei Grote Weizenmischbrote vorbereiteten. Thomas Gemke wog den Teig ab, Barbara Dienstel-Kümper knetete runde Brotlaibe. Weizen, Roggen und Sauerteig waren die Bestandteile der Brote, bei deren Entstehung Karl Grote hilfreich zur Seite stand. Tipps gab es von dem Bäckermeister auch, als die Laibe von seinen Helfern in den vorgeheizten Holzofen geschoben wurden. Frisch gebackenes Brot war gefragt an diesem Tag, ebenso die Getränke, Kuchen und die von der türkisch-islamischen Gemeinde angebotenen Spezialitäten.

Und dass sich darüber hinaus die Luisenhütte als Ausflugsziel bis Ende Oktober durchsetzt, darauf spekulieren Kreis und Stadt. Im Verbund werden viele Anstrengungen unternommen, um die Besucherzahlen in dieser Saison in die Höhe zu treiben (wir berichteten). Dazu sollen zwei neue Ausstellungsstücke im Museum beitragen: eine 1,55 Meter lange Nachbildung eines Staurikosaurus und ein 2,60 Meter langer Triceratops werden sich demnächst von Münster aus auf die Reise nach Wocklum machen.

Geöffnet sind die Luisenhütte und das Museum bis zum 31. Oktober jeweils dienstags bis freitags von 9.30 bis 17 Uhr, samstags, sonntags und an Feiertagen von 11 bis 18 Uhr. Die nächste Großveranstaltung ist „Luise heizt ein“ am 9. Juli ab 18.30 Uhr.

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