Balve als ideales Zentrum der Leaderregion Sorpesee

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Die lokale Arbeitsgruppe um Sebastian Richter (Sparkasse), dem Vorsitzenden Klaus-Peter Sasse, seinem Stellvertreter Manfred Rotermund, Leader-Manager Lars Morgenbrod und Kassierer Anton Lübke (von links).

Balve - Mobilität steht für Regionalmanager Lars Morgenbrod im Mittelpunkt seiner Arbeit. Der 35-jährige Manager der Leader-Region „Bürgerregion am Sorpesee“ wohnt in Neheim (Bergheim) und hat seinen Arbeitsplatz in Balve.

Sein Büro im Haus der Sparkasse Balve ist noch nicht vollständig eingerichtet, auch ein neuer Anstrich muss noch her, doch der Internetanschluss ist bereits eingerichtet. Angeschlossen daran ist sein Laptop, welches ihn bei seinen Terminen durch die Leader-Region begleiten wird. Dass der Manager in der Hönnestadt sein Büro hat, ist Ergebnis eines Suchprozesses in Arnsberg, Sundern, Neuenrade und Balve, wie der Vorsitzende der Lokalen Arbeitsgruppe, Klaus-Peter Sasse, am Donnerstag feststellte.

Es seien genügend Angebote vorhanden gewesen, doch sei Balve von der Lage, Größe, dem Zuschnitt und den Nutzungsmöglichkeiten einfach ideal gewesen. Möglich machte dies die Vereinigte Sparkasse, die ihren ehemaligen Pausenraum als Büro zur Verfügung stellte. „Der Raum ist groß genug, um mit der demnächst eingestellten Halbtagskraft zusammen zu arbeiten, aber auch mit genügend Fläche, um Besprechungen durchzuführen“, fasste Sasse die Vorzüge zusammen. Außerdem sei die räumliche Nähe zum Stadtmarketing, einem Steuerberater, der Sparkasse und dem Rathaus ein weiterer Pluspunkt.

„Jetzt ist die Struktur aller beteiligten Städte berücksichtigt worden“, rechnete Klaus-Peter Sasse vor: „Der Sitz des Vereins ist in Sundern, der Vorsitzende kommt aus Neuenrade, der Manager aus Arnsberg, und das Büro ist in Balve.“ Dabei war der Bezug des Büros eine Punktlandung, stand doch am Tag der Wahl des Regionalmanagers am 24. November nur fest, dass dieser am 1. Januar seine Arbeit aufnehmen soll. Auf Balve als Arbeitsplatz fiel die Entscheidung am 16. Dezember.

Lars Morgenbrod freut sich auf seine neue Stelle, die ihn mit vielen Menschen und auch den Stadträten zusammenführt. Er sieht seine Aufgabe darin, Hilfe bei der Umsetzung von Ideen für die Aufwertung der Städte und Dörfer zu geben. Mit ihm wird der finanzielle Rahmen abgestimmt, über die Umsetzung wird in der Lokalen Aktionsgruppe entschieden: „Grünes Licht gibt es aber erst von der Bezirksregierung“.

Mit 65 Prozent werden die Projekte jeweils gefördert. Bis zum Jahr 2022 stehen insgesamt 3,1 Millionen Euro zur Verfügung. Themen hat der Manager auch festgelegt: Daseinsvorsorge, Mobilität, Wirtschaft, Vernetzung, Kommunikation und Willkommenskultur. Wichtig sei dem Vorstand, dass alle Kommunen zu gleichen Teilen profitieren. Es soll viel bewegt werden und nachhaltig zusammenwachsen.

Morgenbrod könnte sich vorstellen, aus Leader neue, weiterreichende Konzepte entstehen zu lassen. Der Start ist gelungen: „Wir arbeiten gut und vertrauensvoll zusammen, und es gibt ein Wir-Gefühl – also die besten Vorausssetzungen.“ Nächster Termin für ihn ist der Neujahrs-Treff der Sokola.de am Sonntag in Langenholthausen.

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