Laufende Vogelscheuchen und eine unheimliche Spieluhr

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Gefährliche Vampir-Gang unterwegs – an der Luisenhütte präsentierten die Jungen und Mädchen ihre Halloween-Kostüme.

Balve - Plötzlich bewegt sich die an der Wand stehende Vogelscheuche, Schreie sind zu hören, unheimliche Klänge kommen aus einer Spieluhr. In der Luisenhütte hatten sich zu Halloween viele Kinder eingefunden, um sich ordentlich zu gruseln.

Die „Grusel-Spannbreite“ in und vor der Luisenhütte war an „Halloween“ auf ein acht-bis zwölfjähriges Publikum zugeschnitten. 100 Mädchen und Jungen nahmen an dieser zweiten vom Märkischen Kreis veranstalteten „Kehr aus“-Party teil, mit der zugleich die Saison beendete wurde.

„Diesmal waren unsere Erwartungen bei Weitem übertroffen worden“, gab Museumspädagogin Bernadette Lange zu. „Wir hatten eine Warteliste mit mehr als 20 Kindern.“ Diese mussten sich woanders gruseln. Wer einen Platz in der Luisenhütte ergattert hatte, auf den wartete der Gruselrundgang mit Spezialeffekten. Figuren begannen sich plötzlich zu bewegen, kamen auf die Kinder zu und jagten ihnen einen großen Schreck ein. Woanders waren Schreie zu hören, und immer wieder eine Spieluhr von der bösen Frau des Hüttenmeisters, die in der Luisenhütte einst ihr Unwesen trieb: die böse Franziska.

Es war spannend und für einige der Kleinen doch etwas zu gruselig, sodass die Gruppenleiterin teilweise beide Arme voller Kinder hatte, die es zu beschützen galt. Draußen war dann der Schreck schnell wieder vergessen – bei Tageslicht jedenfalls. Denn mit fortschreitender Uhrzeit und Dunkelheit nahm auch draußen die gruselige Atmosphäre zu.

Sogar ein kleiner Friedhof war aufgebaut worden, bewacht vom Tod. Höhepunkt war aber am frühen Abend der Weg zum Stollen, wo das Erscheinen der bösen Franziska erwartet wurde.

Waren die Kinder zuvor in kleinen Gruppen unterwegs, fanden sich am Stollen alle gemeinsam ein. Neben der Führung durch die Luisenhütte gab es auch ein Spieleangebot. So konnten sich die Mädchen und Jungen im Rennen mit den Hexenbesen messen, ihren Spürsinn beim Geo-Caching bis zum Schloss unter Beweis stellen und Halloween-Laternen basteln.

Für den reibungslosen Ablauf des Abends sorgten I viele Ehrenamtliche und Honorarkräfte. Für Licht und Ton war die Agentur „Pfiffikus“ zuständig. Auch im nächsten Jahr soll wieder, so Bernadette Lange, die Saison mit einem solchen Spektakel beendet werden.

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