Forschungstag für Kinder und Großeltern

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Für Emma und ihre Großeltern Karin und Gottfried gab es am Ende eine Forscherurkunde.

Langenholthausen - „Im Kindergarten sind wir große Forscher“, sangen die Mädchen und Jungen in Langenholthausen zur Begrüßung des ersten Großeltern-Forscher-Nachmittags vergangenen Mittwoch. Und dann nahmen sie die Omas und Opas an die Hand und forschten mit ihnen.

Sie gestalteten gemeinsam Zuckerbilder oder auch Bilder, deren Farben in einer Salatschleuder zusammen gemixt wurden. Auch mit Wasser experimentierten sie: Was geht unter, was schwimmt oben und wie groß werden die Sprudelblasen beim Pusten durch einen Strohhalm?

30 Sekunden lang sollten die Forscher die „Kuh Lotta“ melken. Wer das probierte, vergaß schnell jedes Zeitgefühl. „Wie lange noch?“, war die meist gestellte Frage, wenn der Melker meinte, längst das Limit überschritten zu haben, um dann festzustellen, dass der doch noch zehn Sekunden „arbeiten“ musste. 

Wer mal eine Pause brauchte, tankte neue Kraft in der Cafeteria bei Kaffee, Wasser und Kuchen. Über viel Energie verfügten die Kinder, die ihre Großeltern immer wieder neu motivierten, mitzumachen, und auch die Fühlkisten auszuprobieren. Sie mussten in abgedeckten Kisten den Inhalt ertasten, unter anderem Feder und Steine.

Stolz waren die Kindergartenkinder darauf, eine Urkunde mit nach Hause zu nehmen, auf der die Teilnahme mit den Großeltern verzeichnet war. Wertvoll wurde dieses Dokument alleine schon durch die farbigen Fingerabdrücke. 

Damit möglichst alle Kinder ihre Omas und Opas durch den Kindergarten führen durften, fand der Forschernachmittag am Donnerstag noch einmal statt. Da es allen gut gefallen hat, könnten Thementage wie diese öfter angeboten werden.

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