Konzert-Premiere am Ende der Weihnachtszeit

Der Musikverein eröffnete das Neujahrskonzert mit der sinfonischen Version von „Amazing Grace“.

Balve - Mit den ruhigen, besinnlichen Klängen der sinfonischen Version von „Amazing Grace“ eröffnete der Musikverein Balve am Sonntag das Neujahrskonzert in der St. Blasius-Kirche. Christoph Goeke dirigierte die Musiker, die für diesen gelungen Auftakt sorgten.

Pfarrer Andreas Schulte bat die Zuhörer anschließend um eine Schweigeminute für die jungen Brüder aus Balve, die in der Nacht auf Sonntag bei einem Autounfall ums Leben gekommen waren. Dieses Konzert möge für Besinnung sorgen, wünschte der Geistliche dem Publikum in der sehr gut gefüllten Kirche. „Wir erleben eine Premiere am Ende der Weihnachtszeit“, sagte Schulte. Der Zeitpunkt sei gut gewählt, sorge doch die früher besinnliche, heutzutage aber eher hektische Adventszeit, doch dafür, dass kaum jemand zur Ruhe kommen könne.

Und dann gehörten eineinhalb Stunden nur noch der Musik. Während sich im Altarraum der Musikverein Balve unter der Leitung von Christoph Goeke positioniert hatte, wechselten sich im Bereich davor der Kirchenchor St. Blasius unter Leitung von Anna Goeke und der Männerchor 1874 Balve, dirigiert von Hubertus Schönauer, ab.

A-Capella-Gesang der Sänger, die unter anderem das „Vater unser“ und „Die Rose“ vortrugen und des Kirchenchores bei „We wish you a merry christmas“ oder dem „Hallelujah“ erfüllten das Kirchenschiff, während bei der „Hommage“ von der Königin der Instrumente alle Register gezogen wurden. Christoph Goeke wies darauf hin, dass die Orgel in den Augen der Sänger die Königin sei, Musiker die Trompete als das erhabenste Instrument ansehen würden. In der „Hommage“ kamen die Instrumente der Balver Musiker und die Orgel im Zusammenspiel zur Geltung, die Einsätze waren hervorragend aufeinander abgestimmt. Es war ein Genuss, dieser Musik zu lauschen.

Das Beste kam aber erneut zum Schluss mit „Pomp and Circumstance No.1“. Der Kirchenchor und der Musikverein brachten das gewaltige Opus aus der Feder von Edward Elgar gemeinsam zu Gehör.

Schließlich bezogen Musiker und Sänger das gesamte Publikum in das Schlusslied „Oh, du fröhliche“ ein.

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