Kolpingsfamilie Garbeck fehlen engagierte Mitglieder

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Der Vorsitzende Andreas Collard verabschiedet den langjährigen Schriftführer Willi Schmoll.

Garbeck - „Was ist weiter machbar?“ Diese Frage stellte Andreas Collard, Vorsitzender der Kolpingsfamilie Garbeck, während der Jahreshauptversammlung am Sonntag in den Raum. Der Kolpingsfamilie fehlen engagierte Mitglieder.

Die Aktion Rumpelkammer, die Altpapiersammlung, die Fahrten und der Schnadegang sollen weiterhin stattfinden. Schwierig wird es bei den Bannerträgern: Hier fehlen Ehrenamtler – ebenso im Vorstand. Bereits seit vier Jahren gibt es keinen stellvertretenden Vorsitzenden mehr, seit Sonntag fehlt der Kolpingsfamilie auch der Schriftführer.

Willi Schmoll, seit 2005 im Vorstand, seit sechs Jahren Schriftführer, stellte sich nicht erneut zur Wahl. Aus beruflichen Gründen schieden außerdem Conny Brendt, Beauftragte für die Jugendarbeit, und Marcel Collard, Mitglied des erweiterten Vorstands, aus. Brendt wird den Offenen Treff weiterhin leiten; für ihre bisher ausgeübte Jugendleitungsfunktion fand sich kein Nachfolger. Ebenso erfolglos blieb die Suche nach einem Ersatz für Collard. Der Vorsitzende appellierte vergeblich an die Mitglieder, sich für ein Vorstandsamt oder den Dienst am Banner zur Verfügung zu stellen.

Das Einsammeln der Tannenbäume und die Organisation des Osterfeuers hat die Kolpingfamilie bereits an die Feuerwehr abgegeben.

Der Schnadegang soll für den 3. Oktober geplant werden. Weil sich kein Mitglied dagegen aussprach, sondern eine Enthaltung bei sechs Zustimmungen zu verzeichnen war, wird diese Veranstaltung stattfinden. Somit haben die Garbecker in diesem Jahr Gelegenheit, an zwei Schnadegängen teilzunehmen. Einen veranstaltet die Kolpingfamilie, den anderen richtet die Stadt am 24. Oktober aus.

185 Mitglieder – der Altersdurchschnitt liegt laut Statistik bei 59,9 Jahren – gehören zur Kolpingsfamilie Garbeck. Geboten werden Andachten, Bastelaktionen, Seniorenaktivitäten, Fahrten, der Offene Treff und die Ferienspiele. Letztere sind vom 1. bis 6. August geplant, das Thema lautet „Piraten“.

Auch der Ugandakreis gehört zu dem Garbecker Verein. Franz Stein hat die Leitung von Ina und Theo Steffens übernommen. Aktuell soll in der Heimat von Cosmas Alule ein Modelldorf mit Schule und Farm als neue Heimat für Flüchtlinge aus dem Sudan und den Nachbarländern entstehen. Weder das Wirtschaftsministerium noch Misereor seien aber bereit, sich dieses Projekts anzunehmen. „Das ist eine Hausnummer zu groß“, stellte Elke Luig fest. Aus diesem Grund sucht Alule nun nach neuen Wegen, um das Projekt zu realisieren.

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