Kölsch-Rocker Brings bringen die Balver Höhle zum Beben

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Ein Wiedersehen versprachen die Rocker ihren Fans in Balve – noch einmal acht Jahre müsse das Publikum dieses Mal nicht warten.

Balve - Brings brachten am Montag die Höhle zum Beben – fast drei Stunden lang spielten die Kölsch-Rocker ohne Pause.

Zuvor brachte die Band bereits den Straßenverkehr fast zum Erliegen, wollten doch die rund 1600 Besucher alle einen guten Stehplatz mit guter Sicht auf die Bühne ergattern. Dafür reisten fast alle gleichzeitig mit dem Auto zu den Parkplätzen vor der Höhle und auf der Wiese an. 

Das hatte zur Folge, dass sich der Verkehr bis in die Helle staute, weil die Linksabbieger immer wieder auf eine Lücke im Gegenverkehr warten mussten. Doch nach und nach kehrte wieder die gewohnte Ruhe auf der Straße ein, während in der Höhle die Anspannung auf den Auftritt stieg. 

Kontingent seit August ausverkauft

Acht Jahre lang mussten die Balver darauf warten – damals hatten Brings noch nicht den heutigen Bekanntheitsgrad und traten vor 600 Besuchern auf. Diesmal begann die Nachfrage nach Karten schon, als der Festspielverein sein diesjähriges Jahresprogramm vorgestellt hatte. 

Konzert mit den Brings in der Balver Höhle

Und seit August war das gesamte Kontingent ausverkauft, nur wenige auf der Warteliste (etwa 100 Interessierte ließen sich dort registrieren) kamen in den Genuss, eine zurück gegangene Eintrittskarte zu ergattern, teilte Uta Baumeister, Vorsitzende des Festspielvereins, im Vorfeld der Veranstaltung unserer Zeitung mit.

Modernste Technik und Non-Stop-Programm

Brings fuhren mit modernster Technik vor und boten damit eine beeindruckende Bühnenshow mit Lichteffekten, die die Höhle immer wieder neu in Szene setzten bei ihrem Non-Stop-Programm, das mit „Dat ist geil“ startete.

Die Musiker selbst gönnten sich nur bei der Moderation von Frontmann Peter Brings eine kurze Pause. Er unterhielt ab und zu mit kurzen Episoden aus ihrem Leben, darunter 15 Jahre Karneval. 

An ihren Instrumenten gaben sie alles; Peter Brings war die ganze Zeit gut bei Stimme. Präsentiert wurde eine Mischung aus Kölschrock und auch ruhigeren Balladen – nicht immer die bekannten Lieder, so dass das Publikum manchmal erst beim Refrain textsicher wurde. 

"Balve - Ihr seid der Hammer!"

Dafür legte es bei „Su lang mer noch am lääve sin“, „Halleluja“ und auch „Man müsste noch mal 20 sein“ richtig los. „Balve – Ihr seid der Hammer!“, lobte Peter Brings im Namen der gesamten Band das, was ihnen im Rahmen ihrer Jubiläumstour, anlässlich ihres 25-jährigen Bestehens, in der Höhle geboten wurde.

„Dankeschön und auf Wiedersehen!“, versprach er zum Schluss. „Noch einmal acht Jahre brauchen wir diesmal aber nicht darauf zu warten.“ Als sich dann alle auf der Bühne verbeugten und diese verließen, blieb ihr Publikum zurück, das bis dahin auf die „Superjeilezick“ vergeblich gewartet hatte.

Diese kam erst bei der Zugabe, die lautstark gefordert wurde. Danach legte Brings noch einmal nach mit „Nur nicht aus Liebe weinen“ – langsamer klang ihr Konzert aus. Nach „Bis ans Meer“ sagten sie Tschüss mit „Heimjon“.

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