Katastrophenschutzfahrzeug des Kreises in Balve stationiert

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Wehrleiter Frank Busche und Löschgruppenführer Hendrik Simon mit dem symbolischen Fahrzeugschlüssel.

Langenholthausen - Die Löschgruppe Langenholthausen ist seit Samstag der Standort für das zweite Katastrophenschutzfahrzeug des Märkischen Kreises. Offiziell in Dienst gestellt wurde es während des Stadtverbandstages.

Das aus Mitteln des Bundes finanzierte MAN-Fahrzeug ist mit Allradantrieb ausgestattet, hat zwei Kilometer Schlauch an Bord, eine Pumpe, die 1500 Liter Wasser pro Minute fördert, sowie eine Ladebordwand, ein Navi und eine Rückfahrkamera.

Der Schlüssel dafür ging durch viele Hände: Von der CDU-Bundestagsabgeordneten Christel Voßbeck-Kayser an den Feuerschutzdezernenten der Bezirksregierung, Thorsten Meyer. Von diesem an Landrat Thomas Gemke, und von dort an Bürgermeister Hubertus Mühling. Das Balver Stadtoberhaupt übergab Hendrik Simon, dem Löschgruppenführer der Langenholthausener Feuerwehr, das Fahrzeug dann offiziell. Diakon Gerd Eisenberg gab dem Lastwagen den kirchlichen Segen.

„Es ist eine Verpflichtung, über die Grenzen der eigenen Stadt hinaus tätig werden zu müssen“, sagte Thorsten Meyer. Der Dezernent wünschte allzeit gute Fahrt, wies aber auch auf die Verantwortung für dieses Fahrzeug hin: „Um die 25 Jahre damit im Einsatz zu sein ist keine Seltenheit.“

Warum die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Balve ein solches Fahrzeug zugewiesen bekommt, erklärte Wehrleiter Frank Busche: Nachdem das erste Fahrzeug dieser Art im Frühjahr nach Meinerzhagen ausgeliefert wurde, fand ein Gespräch mit Kreisbrandmeister Rainer Blumenrath bezüglich der Zuweisung dieser Bundesfahrzeuge statt. Dieser signalisierte, dass es denkbar wäre, ein solches Fahrzeug im Nordkreis – also in Balve – zu stationieren. Allerdings müssten die Grundvoraussetzungen gegeben sein: Die Stellplatzgröße muss passen, aber auch die Verantwortlichen der Stadt und der Feuerwehr sollten bereit sein, die damit verbundenen Aufgaben zu übernehmen. Bürgermeister Hubertus Mühling stimmte diesen Bedingungen ebenfalls zu. „Allerdings hatte ich als Zuweisungszeitraum mit mindestens ein bis eineinhalb Jahren gerechnet“, gab Wehrleiter Frank Busche zu. Die Entscheidung fiel jedoch bereits am 15. Juli. Abgeholt wurde das Fahrzeug am 23. August beim Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe in Bonn-Dransdorf.

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