Junge Kirche will Zielgruppe neu mobilisieren

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Gemeindereferentin Elke Luig (links) blickt voller Zuversicht auf das kommende Jahr 2017.

Balve - „Ich spüre viel Energie, dass die Junge Kirche auch 2017 wieder durchgeführt werden soll“, fasste Gemeindereferentin Elke Luig die Stimmung des ersten Treffens im Garbecker Pfarrheim zusammen.

Hier waren am Donnerstag alle die eingeladen, die sich für das seit 2009 alle zwei Jahre stattfindende Projekt engagieren wollen. Dabei waren auch Karina Fittkau und Michael Sprenger, zwei JungeKirchler der ersten Stunde, die im nächsten Jahr aus beruflichen Gründen allerdings keine Zeit mehr haben werden, die Haupt-Organisation zu übernehmen. Genügend Energie, die während der Fastenzeit wieder anders dekorierte Kirche in Langenholthausen für junge Christen zu öffnen, war da.

Aber: Niemand wollte die Verantwortung in einem Leitungsteam übernehmen, denn hierbei blieb die Frage unbeantwortet, wie viele verbindliche Helfer dem Team den Rücken stärken. Karina Fittkau erinnerte dies an die Anfänge 2009: „Alle fanden es toll, und versprachen, beim nächsten Mal wieder mitzumachen. Aber dann war doch keiner da.“

Irgendwie fand sich doch immer wieder ein Team, das ausgehend von den Jugendmessen und liturgischen Nächten als Mittelpunkten der Jungen Kirche jedes Mal ein neues Programm zu einem neuen Motto zusammen stellen konnte. Inzwischen seien die Standards und Maßstäbe immer höher geworden, stellte Elke Luig fest.

Diese zu halten, geht nicht ohne Jugendliche, denn diese andere Kirche soll besonders von jungen Menschen für junge Menschen gestaltet werden. Diese zu begeistern, sei eine große Herausforderung, der sich gestellt werden muss – am Informationsabend jedenfalls hat niemand aus dieser Zielgruppe teilgenommen.

Ab jetzt gilt: Alle mobilisieren, die ihre Freizeit für die Junge Kirche opfern wollen. Für weitere Planungen treffen sich die Firmleitungsteams aus dem gesamten Pastoralverbund am Mittwoch, 24. Februar, um 19 Uhr wieder im Garbecker Pfarrheim. An erster Stelle steht die Bildung eines neuen Leitungsteams. „Dieses Projekt lebt nur von denen, sie sich einbringen wollen“, betonte Pfarrer Andreas Schulte.

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