Ab Juli entsteht der neue Dorfkern in Eisborn

Interessiert verfolgten die Teilnehmer der Eisborner Dorfversammlung die Ausführungen zum neuen Dorfkern. - Foto: Kolossa

Balve - Mit einjähriger Verspätung findet die Neugestaltung der grünen Ortsmitte Eisborns statt. Grund dafür sei – so Bürgermeister Hubertus Mühling – der erst vor vier Wochen geöffnete Fördertopf, mit dessem Geld die Maßnahme durchgeführt werden könne.

Wie sich der Dorfkern rund um Feuerwehrgerätehaus und Schützenhalle nach den veranschlagten vier Monaten Bauzeit ab Juli präsentieren werden, war jetzt ein Thema der Dorfversammlung am Donnerstag. Vor 50 Eisbornern stellte Stadtplaner Volker Finger die Umgestaltung der 8500 Quadratmeter großen Fläche vor. Gemeinsam mit Margarete Hoberg-Klute hatte er Bürgeranregungen von 2014 in den Entwurf einfließen lassen.

Die Zuwegung auf das Gelände soll auf Asphalt und Straßenpflaster erfolgen. 52 eingezeichnete Stellplätze stünden dort zur Verfügung. Autos parkten dann auf Rasenfugen. Zehn zusätzliche Parkplätze stünden den Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr zur Verfügung.

Weitere Infos aus der Dorfversammlung: Umgebaut für einen barrierefreien Einstieg wird die Bushaltestelle an der Horster Straße; neu gefasst wird der Weg zur Grünanlage neben der Schützenhalle. Mastleuchten und Bodenstrahler sollen das Ganze ins rechte Licht rücken. Der Spielplatz wird durch weitere Spielgeräte und eine Wasserspielanlage ergänzt. Dafür muss der Springbrunnen weichen. Aufgewertet wird der Raum durch weitere Baumstandorte und Heckensegmente. Auf dem Plan sieht der Platz aufgeräumt aus, vor der Schützenhalle überzeugt er mit einem größeren Platzangebot.

Möglichst wenige Mülleimer wünschen sich die Eisborner. Ortsvorsteher Martin Danne stieß mit seiner Anregung an die Stadtplaner auf Zustimmung der Anwohner. Diese möchten alle Nutzer in die Pflicht nehmen, ihren Müll zu Hause selbst zu entsorgen. So ganz ohne Abfalleimer gehe es aber nicht, betonte Bauamtsleiter Hartmut Scharf, der sich mit den Standorten an den Bushaltestellen durchsetzen konnte.

Stark machten sich die Eisborner für eine Sanierung der beiden Treppen zur Schützenhalle, für die alternativ auch eine Rampe angelegt werden könnte. Diese Anregung versprachen die Verantwortlichen zu prüfen.

Keine Sorgen sollten sich die Dorfbewohner wegen des durch den neuen Gehweg geteilten Bolzplatz machen. „Kinder suchen sich schon ihren Platz“, beruhigte der Bürgermeister. „Wir lassen ihnen genügend Raum zum bolzen.“

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