Jubiläumsfeier in Garbeck: 50 Jahre Jugendorchester

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Voll Konzentration bei der Jubiläumsveranstaltung.

Garbeck - Musikalische Grüße zum 50-jährigen Bestehen des Jugendorchesters im Musikverein „Amicitia“ Garbeck gab es am Samstag bei der Jubiläumsfeier.

 Eingeleitet wurde diese vom Vororchester des Gastgebers, doch der jüngste Gratulant der Gäste, das Vororchester vom Musikverein Affeln setzte mit der „Ode an die Freude“ ganz besondere Akzente. Hierbei legte das gesamte Orchester unter der Leitung von Andreas Levermann für eine Strophe die Instrumente zur Seite und trat als Chor auf – viel Beifall gab es für diese Leistung.

Und danach wechselten sich die Jugendorchester auf der Bühne in der voll besetzten Garbecker Schützenhalle ab. Zunächst traten die Jugendlichen vom Musikverein Balve (Leitung: Christoph Goeke) auf, deren Programm aus einem Starlight-Express-Medley und der sinfonischen Dichtung: „Pilatus: Mountains of Dragons“ bestand. Besonders bei letzterem war hörbar, dass das Orchester in Sachen „Sinfonischer Literatur“ große Fortschritte gemacht hat. Die einzelnen Instrumentengruppen als Register waren in sich und auch im Zusammenspiel aller gut abgestimmt. Es war ein Genuss, dieses musikalische Werk zu hören.

Anspruchsvoll waren auch die vier Werke, die sich der Musikverein Beckum unter Udo Fricke ausgesucht hatte: „die „Bryce Canyon Overture“ leitete den Auftritt ein, danach kamen „Never Forgot Your Friends“, „Checkpoint“ und der „Valley Vista Marsch.“ Unterstützung fanden die Mädchen und Jungen durch zwei Erwachsene, die sich seit eineinhalb Jahren der Herausforderung stellen, ein Instrument zu lernen. Udo Fricke als muskalischer Leiter hatte sein Orchester, das diesmal um eine Posaune verstärkt worden war, hervorragend im Griff.

Und schließlich spielte der Musikverein Garbeck auf. Michael Hammecke, seit diesem Jahr als Leiter des Jugendorchesters tätig, ließ zunächst die Partitur von „Nessaja“ aus „Tabaluga“ auflegen. Danach „Latin Gold“, „Tarzan“ und zum Abschluss „Rolling in the Deep“. In der zu diesem Zeitpunkt schon recht geleerten Schützenhalle fiel der Beifall dennoch großzügig aus. Und als dann die nächste Besetzung auf der Bühne Platz nahm, waren dies 40 der 220 „Ehemaligen“ vom Jugendorchester. Nun als „Hauptorchester“ tätig, spielten sie sich durch alle musikalischen Epochen seit 1965, die prägend für die musikalische Ausrichtung des Orchesters waren.

Danach war dann aber auch wohl Zeit zum Feiern für die Musiker und ihre Gäste, denn der weitere Teil des Abends wurde von SAL und DJ gestaltet. Da bestand dann genügend Gelegenheit sich über die vergangenen 50 Jahre auszutauschen.

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