200 Jugendliche begegneten Jesus in Texten

Gemeinsam machten sich etwa 200 Teilnehmer auf, den Jugendkreuzweg abzulaufen. Dabei machten sie an vielen Stationen Halt zum Gebet. - Foto: Kolossa

Langenholthausen - Mehr als 200 Jugendliche machten sich jetzt auf, Jesus in Texten zu begegnen. Ab der Kirche in Langenholthausen gingen sie dafür den Ökumenischen Jugendkreuzweg zusammen mit Diakon Martin Hufelschulte und dem Pfarrer der Evangelischen Kirchengemeinde, Christian Weber.

Konfirmanden, Katechumenen und Firmbewerber aus dem gesamten Stadtgebiet fanden sich hierzu ein, und dies in so großer Zahl, dass das Vorbereitungsteam der JungenKirche überrascht war. „Wir haben mit 40 Teilnehmern gerechnet“, sagte Karina Fittkau. Doch bereits bei der Begrüßung in der voll besetzen St. Johannes-Kirche durfte sie sich über eine große Beteiligung freuen.

Fünf Stationen waren eingerichtet worden: auf dem Feld, im Wald, am Schieberg, in der St. Blasius-Kirche und am Ziel, dem Evangelischen Gemeindehaus. Abwechselnd trugen Jugendliche aus ihrer Lebenswelt mit Bibeltexten einen Beitrag an den Haltepunkten bei. „VorUrteilung“ hieß es zunächst, dann „SchauStellen“, „KreuzSchultern“, „AnKreuzung“ und zum Schluss „LebenLosgeworden“.

Texte und auch die an diesem Abend besondere Atmosphäre mit vielen Gleichaltrigen machten das Besondere dieses Kreuzwegs aus. Vor vier Jahren fand er zuletzt bei der „JungenKirche“ statt, vor zwei Jahren musste er kurzfristig wegen Schneefalls abgesagt werden. Für Pfarrer Weber war diese Veranstaltung eine gute Gelegenheit, gemeinsam neue Wege zu gehen. Diakon Hufelschulte, dessen Amtszeit sich im Pastoralverbund dem Ende neigt, wird hiervon einiges mit in seine Vikarstelle übernehmen. Die Jugendlichen waren bei der Sache, hörten intensiv zu und beteten die gemeinsamen Texte mit.

Von Julius Kolossa

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.
Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare