Höhleneinzug des Festspielvereins: Fünf Lastwagenladungen für den Kulissenbau

Höhleneinzug des Festspielvereins: Jeder Handgriff sitzt

Hier kommen die wohl wichtigsten Utensilien. Dutzende Bambusstäbe verwandeln die Höhe in einen Dschungel.

Balve -  Fünf Lastwagenfahrten waren am Samstag erforderlich, um alles Benötigte für das Bühnenbild und die Dekoration vom Lager des Festspielvereins an der Johannesstraße in die Balver Höhle zu transportieren. Hier soll in wenigen Wochen das „Dschungelbuch“ aufgeführt werden.

Von Julius Kolossa

Stephan Haarmann, technischer Leiter, wies dafür die 30 Helfer ein, die das gesamte Wochenende im Einsatz waren. Es galt vorab, viel auszusortieren. All das, was mit wenigen Handgriffen für das Musical umgearbeitet werden kann, landete zunächst im Lastwagen, dann in der Höhle. Und dass vieles nicht so schwer ist, wie es zunächst scheint, stellten Jerom (11) und Yannick (12) unter Beweis: Sie schnappten sich die langen und sperrigen Gegenständen und trugen sie eifrig umher. „Das sind alles nur Kulissenbauteile“, verrieten sie schmunzelnd.

Andere trugen Grünpflanzen umher, die für die Dschungelatmosphäre sorgen sollen. Viele andere Helfer legten Bretter und Leisten ab. „Ab morgen wird das Bühnenbild gebaut“, wies Stephan Haarmann auf die nächsten Arbeitsschritte hin. Und auch dafür werde jedes Mitglied gebraucht. Es gibt viel zu schrauben, sägen und zu kleben, bis aus der Höhle ein Dschungel geworden ist. Die Pläne liegen vor, so dass Haarmann mit seiner über 20-jährigen Erfahrungen im Kulissenbau sich auch auf diese Aufgabe freut.

Und zwischendurch finden immer wieder Sprech-, Sing- und Tanzproben mit Regisseurin Anke Lux statt. Es ist diese ganz besondere Atmosphäre, die das Miteinander im Festspielverein so Einzigartig macht: Jeder weiß was zu tun ist, und am Ende entsteht durch viele kleine Arbeitsschritte wieder atemberaubendes Musical.

Im Hintergrund wirken dabei wieder die Kostümschneiderinnen mit. Ulrike Mertens, ist eine von ihnen. Sie stattet Mogli, Bär Balu, Tiger Shir Khan sowie eine ganze Affenherde, Wölfe und auch Spitzmäuse aus.

Ende April geht es dann in die heiße Phase – mit noch intensiverer Arbeit an Texten und Choreographie sowie dem Endspurt des Kulissenbaus in der Höhle.

Kommentare