Jagd nach Eisborner Gold

+
Auch eine beeindruckende Pyro-Show gehörte zur Aufführung der Eisborner Freizeitreiter.

Balve - Einen Besucherrekord gab es zwar nicht bei der Uraufführung vom „Schatz im Kalksee“ am Samstag – daran war aber nur das Wetter schuld. Die Leistungen der Akteure, die auch in den Rahmenhandlungen mit viel szenischem Spiel überzeugten, die Kulissen und die Kostüme hätten dagegen Königswetter und eine volle Natürbühne in Eisborn verdient.

Überzeugt davon waren jedenfalls die Premierengäste sowie die, die am Sonntag die zweite Aufführung verfolgten. „Schoschonen-Schorsch“ und Otto waren dabei die heimlichen Helden, die durch ihre Tollpatschigkeit für Lacher sorgten und den Blutsbrüdern Shurehand und Winnetou beim Kampf gegen die Murdock-Bande halfen. Zur zünftigen Show gehörte auch reichlich Pyrotechnik, ja sogar brennende Personen.

Viel verlangt wurde von den Schauspielern und vor allem von den Pferden, denn die durch den Regen aufgeweichte Wiese erforderte umsichtiges Handeln. So wurde, um den Untergrund für die Aufführung zu schonen, am Samstag aus Sicherheitsgründen die Stuntshow abgesagt. Vorverlegt wurde die Greifvogelshow; der Weißkopfseeadler hatte zu Beginn des Stücks einen großen Auftritt, als er heranschwebte, um dem Erzähler ein Buch zu bringen.

Dieser führte in die Handlung ein: 1836 hatte die Regierung der Stadt Eisborn Gold für den Bau einer Eisenbahnlinie zugesprochen. Die Murdock-Bande setzt nun alles daran, den zweiten Teil einer Karte in die Hände zu bekommen, um dieses Gold zu finden...

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.
Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare