Intensive Übungseinheit in der Geisterstadt

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Gute Stimmung herrschte bei den 90 Jugendlichen, die am Wochenende lernten, über sich hinaus zu wachsen.

Balve - Sie kamen aus Balve, Unna, Lünen, Werne und Dortmund und waren sich anfangs noch unbekannt – 90 Mädchen und Jungen aus fünf Ortsverbänden des Technischen Hilfswerkes (THW) lernten am Wochenende bei einer Jugendübung neue Freunde kennen und auch, an ihre Grenzen und sogar ein wenig darüber hinaus zu gehen.

Untergebracht waren die Zehn- bis 18-Jährigen in der Dreifachturnhalle. Der Balver Jugendbetreuer Tobias Weber wies in seiner Begrüßung darauf hin, dass derzeit fast alle anderen Hallen als Flüchtlingsunterkünfte gebraucht würden.

Er hatte mit seinem Team dafür gesorgt, dass sich die Gäste an allen drei Tagen wohl im Sauerland fühlten. Zur Willkommensfeier gab es Hot Dogs, danach standen Kennenlern-Spiele auf dem Programm. Dabei trug vor allem das Wikinger-Rugby, das mit einem Gummihuhn als Ball gespielt wurde, wesentlich zur Förderung der Gemeinschaft bei.

Nach der Übernachtung auf mitgebrachten Feldbetten stand am Samstag eine intensive Übungseinheit in der Geisterstadt am Kraftwerk in Werdohl Elverlingsen an. Acht Stationen, darunter ein Mauerdurchbruch, waren zu absolvieren. Abschließend rundete eine Einsatzübung den zweiten Tag ab.

Nach dem Frühstück am Sonntag endete damit die erste Großveranstaltung für den Balver Ortsverband.

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