Hönnebrücke: Sanierung beginnt am Montag

Spätestens zum Balve Optimum soll die Hönnebrücke wieder für den Schwerlastverkehr freigegeben werden. - Archivfoto: Finger

Balve - Am Montag beginnen die Vorarbeiten für die Sanierung der Hönnebrücke der B 229 bei Balve-Sanssouci. Das teilte Michael Overmeyer vom Landesbetrieb Straßen NRW auf Nachfrage unserer Zeitung mit.

Voraussichtlich im Mai, spätestens jedoch bis zum Balve Optimum Mitte Juni, soll die Brücke wieder für Fahrzeuge mit einem Gewicht von mehr als 7,5 Tonnen freigegeben werden.

„Wir müssen unter den Bögen ein paar Fugen neu verfüllen“, erläutert Overmeyer, was für die kommende Woche auf dem Programm steht. Das sei wichtig, damit die Füllung hinter den Steinen nicht weggespült werden könne. „Sonst hat ein Stein plötzlich Spielraum und fällt innen heraus“, sagt der Straßen-NRW-Sprecher. Das könnte die Stabilität und Tragfähigkeit der Brücke gefährden.

Auf beiden Seiten der Brücke müssen außerdem jeweils vier Löcher in die Bögen der Brücke gebohrt werden. Darin werden später Stahlträger befestigt, auf denen senkrecht zur Brückenachse weitere Träger angebracht werden. Diese tragen dann das Gewicht der Brücke, erläutert Michael Overmeyer.

Dass die Hönnebrücke saniert werden muss, hatte Straßen NRW im Januar mitgeteilt. Im jetzigen Zustand ist das Bauwerk nicht für den Schwerlastverkehr geeignet, weshalb eine Höchstgrenze von 7,5 Tonnen pro Fahrspur gilt. Sobald die Stahlträgerkonstruktion das Gewicht der Brücke und der Fahrzeuge trägt, soll sie wieder Belastungen von bis zu 44 Tonnen standhalten können.

Von Constanze Raidt

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