Glückliches Semester beginnt an der Volkshochschule

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Uta Baumeister (v. l.), Achim Puhl und Karin Reinberg freuen sich auf das kommende VHS-Semester: Kein Wunder, steht dieses doch unter dem Motto „Glück“.

Balve - „Glück“ ist das Thema des Herbst-/Winterprogramms der Volkshochschule (VHS). Der Leiter und Geschäftsführer Achim Puhl, Fachbereichsleiterin Karin Reinberg und Zweigstellen-Leiterin Uta Baumeister stellten den Balver Teil davon am Freitag vor. 56 Kurse werden angeboten, 22 davon sind neu. Im Programmheft für alle drei beteiligten Städte sind insgesamt 592 Kursangebote aufgeführt. 211 der Angebote sind neu im Programm.

Dem Motto des Semesters, das auf dem Programmheft durch Glückskekse symbolisiert wird, nehmen sich fünf Referenten an. „Was bedeutet Glück?“ wird im Studium Generale gefragt, an anderer Stelle, „Wie funktioniert Glücklichsein?“. Weitere Angebote tragen die Titel: „Gut kommunizieren macht glücklich“, „Viel Glück – Silvester in unterschiedlichen Ländern“ und „Schokolade macht glücklich“.

Für Balve sieht die VHS-Leitung auch bewährte Angebote vor: Wassergymnastik, Aqua-Jogging, Badminton, Englisch, progressive Muskelentspannung, Ganzkörpertraining, den Kursus Fit und entspannt, Fotokurse, Partner-Massage sowie die Klassiker Tanzen und Motorsäge.

Neu im Programm sind eine Vielzahl an Koch-Kursen: Kinderleichtes Kochen und Backen, Schnelle Rezepte, Bella Cuccina und Soul Food. Zu den Neuheiten zählen aber auch Angebote mit folgenden Überschriften: Patchwork (Geometric), Gut reden – sicher auftreten, Yoga und „Zufrieden werden mit weniger“. Fachbereichsleiterin Reinberg erläuterte zum letztgenannten Angebot: „Der Untertitel lautet: dem Hamsterrad entkommen.“ Es sollen in diesem Kursus Wege gezeigt werden, dem täglichen Alltagsstress mit seinen unzähligen Verpflichtungen auszuweichen.

Zumba – die VHS macht auch diesen Sport möglich. Anfangs noch in einem der VHS-Räume, ab Oktober dann in der Murmke-Turnhalle. „Und beim 25. Balver Stadtfest am 10. September sind wir mittendrin“, betonte VHS-Leiter Puhl. Am Stand vor Biggemann werden Smartphone-Schnappschüsse der Besucher ausgedruckt und an mit Klammern durch die Stadt gespannte Wäscheleinen aufgehangen.

Puhl wies auch auf einen runden Geburtstag hin, den der Verbund feiern kann: „40 Jahre gibt es die VHS Menden-Hemer-Balve nun schon.“ Er sieht in diesem Zeitraum eine Erfolgsgeschichte, die von drei Städten getragen wird. Alle hätten einen Mehrwert davon.

Geändert hätte sich das Profil der Volkshochschule durch die Aufnahme der Flüchtlinge. Diese gesamtgesellschaftliche Entwicklung über die Bildungsarbeit zu begleiten, darin sieht er eine der Hauptaufgaben der VHS in der Zukunft. Aktuell laufen zwei Bundesintegrationskurse, die vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) finanziert werden, ein weiterer beginnt am 5. September und ein weiterer Integrationskursus ist für Mitte Oktober geplant.

Nicht so positiv wie in Menden sei die Annahme der Kursangebote in Balve. Dort gibt es eine hohe Ausfallquote. Aufgefallen sei der VHS-Führung auch der Frust der ehrenamtlichen Deutschlehrern über die Unzuverlässigkeit der Kursteilnehmer. Anders sei dies bei VHS-Kursen, bei denen die Teilnehmer in die Pflicht genommen würden.

Mit organisiert werden diese Deutschkurse in Menden von der Balverin Uta Baumeister, die zehn Stunden in der Woche dafür arbeitet. Ihre Aufgaben sind die Hilfe bei der Erstellung der Anträge und die darauf folgenden Einstufungstests in das Sprachniveau.

Nach dem Auslaufen der Kurse stünden die Flüchtlinge wieder ohne Tages-Aufgabe da. „Dann wäre es doch eigentlich ideal, wenn sie das Angebot der Ehrenamtlichen in Balve wahrnehmen würden“, meinte Puhl.

Das neue Programmheft der Volkshochschule liegt demnächst in Geldinstituten und dem Rathaus aus.

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