Dirndl und Lederhosen beim Garbecker Biergarten

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Dirndl und Lederhosen waren auf der bayerischen Veranstaltung noch mehr zu sehen als in den Vorjahren.

Garbeck/Balve - Mit diesem Erfolg hatten die Veranstalter des 6. Garbecker Biergartens am vergangenen Samstag nicht gerechnet: Schon eine halbe Stunde nach dem offiziellen Fassanstich wurde es so voll auf dem Platz vor der Schützenhalle, dass es eng wurde.

„Wir müssen anbauen“, waren sich Michael Neuhaus, Vorsitzender der Bayern-Fans, und Christopher Haarmann, Dortmund-Fanclub, einig. „So voll nach so kurzer Zeit war es noch nie.“

Dirndl und Lederhosen dominierten die Outfits der Gäste noch mehr als in den Vorjahren. Zum zweiten Mal unterhielt die Egerländer Besetzung der Amicitia die Besucher des Biergartens.

Michael Neuhaus, Bayern-Fanclub-Vorsitzender, Ortsvorsteher Christoph Haarmann, Christopher Haarmann, BVB-Fanclub-Vorsitzender (von links).

Neu war dieses Mal der von Christopher Haarmann entworfene und von sechs Mithelfern in sieben Stunden gebaute Tanzboden. „Das ist unsere Basisvariante“, sagte er zu den 32 Quadratmetern, die vor der Bühne aufgebaut waren. „Wir können noch weiter anbauen.“ Im Verlauf des „Biergartens“ wurde dieser mögliche Anbau dann auch angenommen.

Angestoßen wurde mit bayerischem Bier, dazu gab es zur Stärkung Leberkäs, Haxen, Kartoffelsalat nach bayerischer Art, Brezeln, Bratwurst- oder Leberkässemmeln – wie man es vom klassischen Oktoberfest her kennt.

Live-Übertragung vom Fassanstich bei Facebook

Die Egerländer Besetzung der Amicitia unterhielt die Besucher des Biergartens bereits zum zweiten Mal.

Vier Schläge brauchte Ortsvorsteher Christoph Haarmann, um das erste Fass anzustechen um danach auszurufen: „O‘zapft is!“ Live wurde dies auf Facebook übertragen – sieben Zuschauer waren online, um sich den Startschuss des Garbecker Biergartens anzuschauen. Die Biergartenveranstalter boten diesen Service zum ersten Mal an, und nahmen die Resonanz mit viel Humor: „Darauf können wir aufbauen.“

Und dass sie nach wie vor auf Bewährtes wie bayerisches Ambiente setzten, zog die Besucher an. „Die Feier etabliert sich“, sagte Michael Neuhaus, der allerdings auch froh war, dass das Wetter mitspielte. „Biergartenwetter“, brachte es Christopher Haarmann auf den Punkt.

Bierkrugstemmen für die Erwachsenen

Dabei hielten es die Gäste lange aus. Die Kinder nutzten die Hüpfburg, die Erwachsenen maßen ihre Kräfte beim Bierkrugstemmen. Ein Liter Wasser in einem Krug musste am langen Arm so lange wie möglich gehalten werden.

Für den Sieger und die Siegerin des Stemmens gab es Wertmarken. Bayern- und Dortmund-Fans werden der Amicitia-Akademie eine Spende vom Erlös dieser Veranstaltung überreichen.

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