Gang durch die Beckumer Natur

Auch Bürgermeister Hubertus Mühling (links im Bild) gehörte zu den rund 70 Teilnehmern des jüngsten Balver Schnadegangs, welcher dieses Mal entlang der Beckumer Grenzen verlief. - Foto: Kolossa

Balve -   Zum Schnadegang begrüßte Beckumer Ortsvorsteherin Julia Jost am Samstag etwa 70 Teilnehmer. Diese Tradition, so führte Wanderführer Stefan Wiesenhöfer im Anschluss aus, werde in Balve seit 20 Jahren wieder belebt, „auch als Schnadezug oder schlicht Schnade bekannt“.

Bei bestem Wanderwetter machten sich die Grenzgänger dann schließlich gemeinsam auf, ungefähr acht der 14 Kilometer des Beckumer Rundweges unter die Füße zu nehmen.

Dieser Weg, der mit einem rotem „B“ auf gelbem Hintergrund gekennzeichnet ist, wurde 2010 anlässlich der 725-Jahr-Feier des Dorfes vom Partnerschaftskomitee Beckum-Roussay eingeweiht. „Wir erkunden heute die Beckumer Grenzen“, gab Wiesenhöfer die Marschrichtung zu Beginn des Schnadegangs vor.

Ab der Hönnetalhalle zunächst nach Wocklum, dann durch das Orlebachtal, dann durch Mellen führte die Route entlang der Melscheder Mühle und dem Schloss bis zur Ballschlade und von der Lenzen-Villa zum Geselligkeitsverein Waldeslust.

Dort warteten dann eine Suppe und Getränke auf die Schnadegänger, die bis dahin etwa drei Stunden unterwegs waren. Alle – darunter auch Bürgermeister Hubertus Mühling – genossen die Natur und die Informationen, die ihr Wanderführer entlang der Grenze für sie bereit hielt.

„Und in sieben Jahren gehen wir dann die Grenzen in Richtung Volkringhausen ab“, gab Wiesenhöfer einen Ausblick auf ein Programm für eines der nächsten Male.

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