Förderverein: 5000 Euro für Umgestaltung des Schulhofs

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Die Umgestaltung des Schulhofs ist eine Initiative der Schülervertretung und kostet insgesamt 58 000 Euro.

Balve - Der Förderverein der Realschule unterstützt mit 5000 Euro die Umgestaltung des Schulhofs. Die Aktion ist eine Initiative der Schülervertretung und wird insgesamt 58 000 Euro kosten.

Für Sensorsysteme, die die Arbeit der naturwissenschaftliche Fächer Biologie, Physik und Chemie praxisnäher gestalten sollen, stellt der Förderverein zusätzlich 1500 Euro zur Verfügung. Für den Verein sind diese beiden Anträge willkommene Anlässe, die Schule noch attraktiver zu gestalten.

Negativ stieß am Mittwoch bei der Mitgliederversammlung auf, dass nur der Vorstand, die Schulleitung und ein Kassenprüfer anwesend waren. Bei 468 Mitgliedern stellte diese Beteiligung die neun Teilnehmer nicht zufrieden. Dabei möchte der Vorstand mehr Interesse sehen. Sie erinnerten sich an die gut besuchten Versammlungen im Foyer. „Wir brauchen auch neue Inspirationen“, sagte der Vorsitzende Martin Skiba.

Er möchte die Meinungen der Eltern hören, die auch ihr Mitspracherecht wahrnehmen sollen. Es sei gut, dass dieser Förderverein finanziell gut aufgestellt sei, und dass die Mehrheit der Mitglieder davon ausgehe, die Arbeit laufe auch ohne sie, doch damit will sich der Vorstand nicht zufrieden geben. Zur nächsten Mitgliederversammlung sollen Klassensprecher und Schulpflegschaft eingeladen werden.

Für dieses Mal kamen die neun Teilnehmer ihren Verpflichtungen nach, die nach einem Formfehler im vergangenen Jahr (über die Zeitung wurde nicht fristgemäß eingeladen) noch nicht vollzogene Verabschiedung der neuen Satzung und die Wahlen noch einmal zu vollziehen. Beides wurde einstimmig beschlossen. Martin Skiba bleibt Vorsitzender, Iris Lazer tritt für Frank Staffel die Nachfolge als zweite Vorsitzende an, Judith Verse ist Kassenwartin, Georg Schütz der Schriftführer. Beisitzer sind Ulrike Knips, Joachim Gerwin und Thomas Münch.

Thomas Münch war es auch, der die beiden von den Schülern gestellten Anträge einbrachte. Vor einem Jahr machten sich die beiden bereits Gedanken über eine Schulhof-Umgestaltung; jetzt gab es einen Entwurf eines Architektenbüros. Viele Sitzflächen und ein Grünes Klassenzimmer wurden auf Wunsch der Schüler „eingebaut“.

Grünes Licht gab es für dieses Vorhaben bereits von der Stadt als Schulträger, Geld zur Mitfinanzierung steuert der Abschlussjahrgang 2016 vom Erlös seiner Party bei, teilte Münch mit. Außerdem fließt der Überschuss (5000 Euro) des Schulfestes mit hinein, die Schüler wollen viel Eigenleistung erbringen und Spenden über Aktionen wie Sponsorenläufe erzielen.

Gut aufgestellt sah Schulleiterin Nina Fröhling die Realschule, an der 404 Schüler unterrichtet werden. Mit zwölf Whiteboards sei diese im weiten Umkreis eine der am besten ausgestatteten weiterführenden Schulen. Für 2017 habe die Stadt bereits weitere mediale Ausstattung zugesagt, sodass das Ziel, alle 15 Klassen multimedial auszustatten, bald erreicht werden könne.

Mit Blick auf die Änderungen in der Schullandschaft, die für die Realschule einen Hauptschulbildungsjahrgang vorsieht, stellte sie dies als eine gute Sache für die Stadt dar. Derzeit werde an einem Schulkonzept gearbeitet, das allen Kindern gerecht werde.

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