56 Ferienspaß-Kinder reisen um die ganze Welt

Für das Foto stehen sie – noch – ganz still: 56 Mädchen und Jungen nehmen am Ferienspaß in Garbeck teil. Natürlich dürfen sie sich auch ordentlich austoben; heute zum Beispiel auf dem Ketteler Hof in Haltern.

Garbeck - „In sechs Tagen um die Welt“ geht es beim Ferienspaß der Kolpingfamilie Garbeck, an dem seit Montag 56 Mädchen und Jungen teilnehmen. „Wir hatten noch acht Kinder auf der Warteliste“, sagt Sabine Wülle, neben Kirstin Boekholt eine der Initiatoren, die diese Ferienspiele ermöglichen.

Beiden stehen 16 Helfer und Betreuer zur Seite, die die muntere Rasselbande im Zaum halten. „Auch wenn die Anmeldungen zu Beginn dieses Mal leider sehr schleppend eingingen, haben wir es letztendlich doch auch dieses Jahr wieder geschafft, den daheim gebliebenen Kindern in der ersten Ferienwoche ein Programm anzubieten“, sagt Sabine Wülle. Dieses Mal seien viele Teilnehmer aus Langenholthausen, Eisborn, Beckum und Volkringhausen dabei.

Ganz brav stehen die Fünf- bis 13-Jährigen für das Erinnerungsfoto zu Beginn der Spiele auf der Treppe vor dem Garbecker Pfarrheim, ebenso ruhig verfolgen sie im großen Sitzkreis auf der Wiese die Einweisungen und Vorstellungen. Dann aber, als alle farbigen Namensschilder ausgegeben und es gilt, sich in Gruppen zusammenzufinden, kommt der Bewegungsdrang wieder durch.

Es folgt der weitere Verlauf der Weltreise: ein „Asia-Tag“. Vor dem Pfarrheim tummelten sich die Kinder, die ihr T-Shirt mit einem asiatischen Schriftzeichen wahlweise für „Freundschaft“ oder „Glück“ beschrifteten. Es wurden Reisschälchen hergestellt und die Kinder lernten, wie man mit Stäbchen isst. Spannend wurde es beim Origami, der Kunst der Papierfalttechnik, als kleine Vögel entstehen sollten. Anschließend ging es zum Sportplatz Holloh, dem Austragungsort der „Asien-Spiele“.

Zwar stand am Dienstag als Ziel „Australien“ auf dem Programm, doch fuhr der Zug von Garbeck nur nach Binolen. Von dort aus wanderte die Kinderschar durch das Hönnetal in den Sauerlandpark nach Hemer, wo gespielt und getobt werden durfte.

Mussten an den ersten beiden Tagen alle relativ früh aus den Federn, konnten die Teilnehmer gestern ausschlafen. Der „Afrikatag“ stand von 14 bis 17 Uhr auf dem Programm. Und weil immer auch der religiöse Aspekt bei den Ferienspielen mit einbezogen wird, standen dazu entsprechende Workshops an. Die Kinder trommelten und verglichen den Glauben der Menschen in Afrika mit dem der Menschen in Deutschland. Selbst gebackenes Fladenbrot kam zur Stärkung auf den Tisch, das natürlich mit den Händen gegessen werden durfte.

Heute geht es um „Europa“, und zwar im Rahmen einer Tagesfahrt zum Kettlerhof in Haltern. Der morgige Tag steht im Zeichen von „Amerika“ mit Tänzen, Spielen und Essen. Die beliebte Schatzsuche steht natürlich auch dieses Mal wieder auf dem Programm, ebenso die Filmnacht mit anschließender Übernachtung im Pfarrheim.

Mit einem gemeinsamen Frühstück endet am Samstag der Ferienspaß. „Dann fangen für uns die Ferien an“, sagt Sabine Wülle, die den Kindern gemeinsam mit ihrem Helferteam, eine unvergessliche und unterhaltsame Ferienwoche bieten will.

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