Fast alles bleibt beim Alten

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Der Vorstand um seinen Vorsitzenden Rolf Biggemann (2.v. l.) und die Mitglieder des Balver Fachhandels haben sich auf ein gemeinsames Konzept für den Weihnachtsmarkt verständigt.

Balve - Nach einer kontroversen Diskussion während der Mitgliederversammlung des Balver Fachhandels am Donnerstag konnten sich die Beteiligten auf ein gemeinsames Konzept für den diesjährigen Weihnachtsmarkt verständigen.

Die Hauptstraße hat Priorität. Und der Drostenplatz bleibt der Austragungsort für das Krippenspiel – soweit bleibt alles beim Alten.

Allerdings wird das Hüttendorf vom Volksbank-Parkplatz auf den IBS-Parkplatz verlegt. Neun Mitglieder sprachen sich für eine Verlegung, drei für eine Beibehaltung aus. Die Krippe selbst wird so verschoben, dass sie direkt von der Drostengasse aus zu sehen ist – sollte es allerdings möglich sein, sie auf dem Volksbank-Parkplatz aufzubauen, um damit die Hauptstraße aufwerten zu können, so kann der Vorstand eine solche Entscheidung treffen. Diese Option hielten sich die Teilnehmer offen.

Zahl der Standbetreiber entscheidend

Der Weihnachtsmarkt steht und fällt mit der Zahl der Standbetreiber. „Wir sind nicht Münster oder Dortmund“, verwies der Vorsitzende Rolf Biggemann auf das Problem des nur eintägigen Marktgeschehens, für das Aussteller angeworben werden müssen. Alljährlich sind es um die 40. Für mehr Attraktivität des Marktes hatte der Vorstand bereits zu einer Versammlung eingeladen. „Weg von den Zelten, Schirmen und Pavillons“, hin zu mehr Einheitlichkeit soll es gehen. Dem Wunsch der teilnehmenden Vereine, ein „Hüttendorf“ zu gestalten, hatte der Vorstand grünes Licht gegeben.

Die Hauptstraße soll für den Markt aufgewertet werden. Dass diese dafür gesperrt werden darf, sieht der Fachhandel als großes Plus an – obwohl bereits der „Plan B“ für eine Gestaltung des Drostenplatzes vorliegt, wenn die Genehmigung nicht mehr erteilt werden kann. Das könnte passieren, wenn die Arbeiten an der K11 zwischen Garbeck und Langenholthausen nicht rechtzeitig abgeschlossen werden können und die Fahrt durch Balve gewährleistet werden muss.

Noch einiges zu tun

Bis zum Marktbeginn gibt es für den Fachhandel in seinen Arbeitskreisen noch einiges zu tun, etwa das „Leerstandsmanagement“. Konzepte für Leerstandsdekorationen und Zwischenvermietungen sollen entwickelt sowie über Nachfolgeregelung gesprochen und bei Geschäftsaufgabe beratend zur Seite gestanden werden. Hierfür stehen Helmut Schäfer, Andreas Terbrüggen und Sebastian Richter zur Verfügung. Zu seinem zweiten Amt kam Sebastian Richter, der für die Sparkasse an der Sitzung teilnahm, beim Arbeitskreis „Innenstadtaufwertung“. Er ist nun die „Schnittstelle“ zwischen Stadt und eigenen Programmen – unter anderem zum Thema Hausfassaden. Weitere Mitglieder des AK sind Daniel Pütz und Irene Schneider.

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