Fairtrade-Schule: Viel Lob für Schüler und Lehrer aus Beckum

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Die Beckumer Grundschule darf sich ab sofort „Fairtrade-Schule“ nennen. Die entsprechende Urkunde wurde am Freitag übergeben.

Beckum - Stolz auf ihre Grundschule in Beckum sind die Mädchen und Jungen, aber auch die Lehrer: Nachdem sie vor einigen Tagen mit der Auszeichnung „Europaschule“ betitelt wurde, darf sie nun seit Freitag auch noch das Siegel „Fairtrade-Schule“ tragen.

Stellvertretend für alle Schüler und Lehrer nahmen Jan Allefeld, Laurenz Mühling und Franz Schulte vom Schulteam die entsprechende Urkunde entgegen. Fairtrade-Referent Simon Martin gratulierte allen Beteiligten. 

Den Anstoß, sich um den Titel zu bemühen, hatte die stellvertretende Bürgermeisterin Sigrid Schmidt im Frühjahr gegeben. Sie schlug Schulleiterin Petra Köhler vor, eine Fairtrade-Schule zu werden. Nach und nach wurden die fünf Kriterien erfüllt: Ein Schulteam wurde gegründet, der faire Kompass unterzeichnet, fairer Handel war Thema im Unterricht, fair gehandelte Produkte – wie Orangensaft und Kaffee – sind in der Schule im Umlauf, und entsprechende Öffentlichkeitsarbeit wurde betrieben. 

Urkunden-Übergabe in der Aula

Im Rahmen einer kleinen Feierstunde, die vom Xylofon-Orchester und dem Chor der zweiten Klasse mitgestaltet wurde, fand die Urkunden-Übergabe in der Aula statt. Die stellvertretende Bürgermeisterin, die auch die Glückwünsche der Stadt Balve zum Titel Europaschule überbrachte, lobte Schüler und Lehrer: „Ihr seid die erste Fairtrade-Schule in der Stadt Balve.“ Der Dank dafür ging an die Schüler, fängt doch der faire Gedanke bei den Kleinen an. 

Sigrid Schmidt schenkte der Schule zwei Körbe mit fair gehandeltem Honig, Bananenchips, Mango, Popquins und Studentenfutter. Der Inhalt soll allen Klassen zur Verfügung gestellt werden. „Ihr seid ein Vorbild für andere Schulen“, wies Simon Martin darauf hin, dass eine Fairtrade-Schule durchaus eine Vorzeigefunktion habe. 

"Fairtrade-Town und -Schule"

Jetzt sei nicht nur die Stadt, die sich seit 2014 „Fairtrade-Town“ nennen darf, sondern auch die Beckumer Grundschule ein Teil der immer größer werdenden Bewegung, die sich für faire Arbeitsbedingungen einsetzt. Damit verband der Referent einen Wunsch: „Wir wollen Euch motivieren, den fairen Gedanken weiter nach vorne zu tragen.“

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